Frage Nr. 38796 von 15.09.2024
Hallo
Hab eine Frage und zwar hab ich ein Gleitgel für Analsex gekauft wo ich gerne für Dildos benutzen würden. Es hat eine leicht betäubende Wirkung. Ist das gefährlich ?
Außerdem steht in der Anleitung „nur zur äußeren Anwendung gedacht“
Was ist damit gemeint ? Natürlich kann denke ich etwas in den Anus rein, kann da was passieren?
Außerdem steht in der Anleitung es sei kein gleitgel. Unverständlich geschrieben.
Auf der Website ist es alt Gleitgel deklariert.
Leider der bekannte Lieferant gibt dazu keine Auskunft, ich solle die Anleitung lesen.
Bin männlich
Vielen Dank euch
Unsere Antwort
Ich vermute, die verwirrende Bezeichnung kommt daher, dass es seit diesem Jahr strengere Auflagen gibt bei der Herstellung und Zertifizierung von Gleitgelen.
Wer auf dem Produkt vermerkt, dass es nur zur äußeren Anwendung gedacht ist, kann die strengeren Auflagen umgehen. Viele auch langjährige Gleitgelhersteller sind davon betroffen, dass sie nun erst einen langen Zertifizierungsprozess durchlaufen müssen, damit sie ihr Produkt wieder Gleitgel nennen dürfen.
Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, verwende ein als Medizinprodukt zertifiziertes Gleitgel, das auch so genannt werden darf. Schliesslich gelangt das Gleitgel auch in dein Körperinneres und verbleibt dort für eine Weile. Es macht also Sinn, dass das Produkt unbedenklich ist.
Die leichte Betäubung kann dazu führen, dass du weniger spürst, wenn etwas weh tut. Wenn du vorsichtig mit deinem Körper umgehst, ist das kein Problem.
Wir empfehlen dir, dich gut vorzubereiten auf das Aufnehmen eines Dildos. Du bist gut vorbereitet, wenn die Afterschliessmuskeln locker sind. Der Afterschliessmuskel ist sehr stark und meistens sehr angespannt. Es ist darum wichtig, dass du ihn zuerst lockerst, damit er nicht verletzt wird. Dazu braucht es das passende Vorspiel. Du kannst die Öffnung zuerst streicheln und dann vorsichtig einen feuchten Finger in den After stecken und ihn sanft massieren. So weitest du ihn allmählich. Danach kannst du auch zwei Finger oder einen kleinen Gegenstand wie einen Dildo hineinstecken. Mehr dazu steht in unserem Text Wie bereite ich mich auf den Analsex vor?
Ganz wichtig ist auch, dass du nur für den Analsex geeignete Sexspielzeuge benutzt. Denn der Darm zieht Gegenstände nach oben und zu lange Objekte können bei heftigen Stößen zu lebensgefährlichen Verletzungen führen.
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Frage Nr. 38790 von 15.09.2024
Hallo. Ich bin männlich und Ende vierzig. Seit einigen Monaten habe ich das Gefühl, dass meine Erektionsstärke unterschiedlich ist- auch beim sex und je nach Tagesform. Woran kann das liegen. Die Durchblutung ist laut Arzt gut und Testosteron ist im grünen Bereich. Ich lebe schon lange in einer Beziehung und der Sex macht weiterhin viel Spaß. Aber, dass die Härte während des Sex mal abnimmt- aber auch wieder zunimmt- irritiert mich sehr. Und verunsichert mich auch. Weil das kenne ich so nicht. Sonst war die Härte eher gleichbleibend. Ist das normal?
Unsere Antwort
Es ist tatsächlich so, dass mit dem Alter sich die Erektion verändern kann. Gerade zwischen 40 und 50 kommt es bei vielen Männern zu Gefässveränderungen und damit zu einer Variabilität der Härte. Soweit ist dieser Prozess normal und es ist verständlich, dass dich das irritiert. Dennoch hilft es nur, zu akzeptieren, dass die Härte nun eher schwankt.
Der Arzt hat dir eine gute Durchblutung und einen guten Testosteronwert attestiert. Du kannst aber deinen Körper auf eine Art und Weise einsetzen, dass die sexuelle Erregung genussvoller wird und deine Erektion besser unterstützt wird. Die Härte wird trotzdem noch eher schwanken, aber deine Genuss bei den sexuellen Begegnungen steigt. In diesem Text findest du mehr Informationen, wie du mit Erektionsproblemen umgehen kannst.
Überleg mal, was du machst, um dich sexuell zu erregen. Da gibts ganz unterschiedliche Techniken. Möglicherweise ist die Technik, die du verwendest, nicht so gut für die Durchblutung und das Gespür im Penis. Vielleicht ist es auch eine anstrengende Technik. Das macht es auf die Dauer schwieriger, eine Erektion zu haben und zu behalten. Ganz oft liegt das Problem darin, dass die Muskelspannung zu hoch ist. Wenn du sehr angespannt bist, kann das Blut nicht so gut fliessen. Das kannst du mal testen, indem du deine Faust ganz fest anspannst. Du siehst, dass es um die Knöchel der Finger ganz weiss wird. Stell dir vor, das gleiche passiert in deinem Becken. Dann kann das Blut unter Anspannung nicht so gut in dein Geschlecht fliessen.
Die Antwort heisst: neues ausprobieren und oft wiederholen. In anderen Worten: Üben. Du kannst eine neue Technik üben, die lockerer ist, und für mehr Durchblutung und Gespür im Penis sorgt. Bewegung hilft, die Durchblutung zu fördern. Dadurch hat es deine Erektion etwas leichter. Tipps zum Fördern der Durchblutung findest du in diesem Text. Das Üben lohnt sich auch aus einem anderen Grund: Es fühlt sich gut an, wenn du weisst, was du tun kannst, um die Erektion zu beeinflussen.
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Frage Nr. 38781 von 12.09.2024
Hallo liebes Team
Ich bin weiblich und 16 jahre alt und versuche nun schon seit mehreren Monaten mit meinem Freund zu schlafen aber es tut jedes mal höllisch weh, ich vermute sehr sehr stark, dass ich Vaginusmus habe.
Nun zu meiner Frage: was kann ich tun ohne mich an ein*e Frauenärzt*in wenden zu müssen?
Habt ihr irgendwelche Tipps und Tricks wie ich das üben/mich herantasten könnte?
Danke im Voraus und liebe Grüsse
Unsere Antwort
Du selbst kannst dich als allererstes auf eine neugierige Reise begeben. Du schreibst, dass es beim Versuch mit deinem Freund zu schlafen, weh tut. Hast du schon mal etwas anderes ausprobiert? Du könntest mal versuchen einen Finger/Fingerspitze mit deiner Vagina aufzunehmen. Achte darauf, wann und wo es beginnt zu schmerzen. Kannst du dann erst mal anhalten und hinspüren? Verändert sich etwas? Ein Stückchen zurück, wieder hin. Was merkst du da? Wichtig ist auch herauszufinden, ob es in verschiedenen Situationen unterschiedlich ist. Alleine, oder zu zweit. Wenn du sexuell erregt bist, oder nicht erregt bist.
Beim Vaginismus ist die Vagina nicht zu eng. Die Muskeln spannen an und machen zu. Deine Vagina hat dafür einen Grund. Es könnte sein, dass du Angst hast. Dann könnte es einen Unterschied geben, ob du alleine bist und ganz in Ruhe und mit Vorsicht deine Vagina erkundest. Oder ob du in der aufregenden Situation bist, wenn du versuchst mit deinem Freund zu schlafen. Vielleicht ist auch etwas Angst da, weil du deine Vagina und Vulva noch gar nicht so gut kennt.. Deswegen macht es Sinn neugierig, vorsichtig und langsam vorzugehen. Um diesen Weg gut gehen zu können, haben wir Tipps zum alleine üben geschrieben. Du kannst auch mit deinem Freund zusammen üben, dafür haben wir diese Tipps zum Üben zu zweit. Ganz wichtig ist beim Üben: Gehe nie über deine Schmerzgrenze. Sonst machst du (und deine Vagina) eine schmerzende Erfahrung. Dann machen die Muskeln wieder zu, weil sie schützen wollen.
Das gilt übrigens auch für die/den Frauenarzt/Frauenärztin. Ich weiß nicht, warum du nicht dort hin willst. Sollte es damit zu tun haben, dass du bei der Untersuchung Schmerzen hattest, solltest du das unbedingt ansprechen oder dir jemanden suchen, der dich ernst nimmt. Denn die Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Der/die Frauenarzt/Frauenärztin ist dafür da, die Ursache mit dir herauszufinden. Hier findest du Infos zu Ursachen für Schmerzen und hier eine Checkliste, die dir helfen kann, es besser einzuschätzen.
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Frage Nr. 38769 von 09.09.2024
Hallo liebes Team,
mein Freund wünscht sich, dass er auf mir kommen darf.
Ich verstehe den Wunsch nicht oder was daran erregend ist. Finde es erniedrigend. Insgeheim wünsche ich mir, er hätte den Wunsch gar nicht - wahrscheinlich, weil ich mich unter Druck gesetzt fühle.
Ich lehne den Wunsch auch ab, weil ich mir unsicher bin, ob dies eine Fantasie ist, die einzig der Pornographie entspringt.
Ich habe leider die Erfahrungen gemacht, dass Pornographie Sexualität und Intimität verhinderte und lehne es ab, dass man sich nicht eher füreinander als für eine bestimmte Praktik interessiert. Ich habe große Skepsis in mir.
Ich kann mit ihm gut darüber reden, da bin ich froh und er versteht mich auch und gibt den Wunsch auf und erfreut sich anderer Dinge.
Dennoch - vielleicht könnt ihr mir helfen diese Fantasie einzuordnen. Ist sie weit verbreitet/ hängt sie Eurer Erfahrung nach auch eher mit Pornographie zusammen/...? Wie kann ich damit umgehen, dass mir männliche - pornografisch anmutende Fanatasien solche Angst machen?
Vielen Dank,
(W/33 Jahre alt)
Unsere Antwort
Offensichtlich spürst du Ablehnung. Gleichzeitig scheint dich das Thema noch zu bewegen.
Ich möchte dich dazu einladen, in eine Richtung zu denken, die euch beiden gerecht wird.
Bislang kannst du dich in den Wunsch deines Freundes noch nicht so recht hineinversetzen. Könntest du dir vorstellen, deinen Freund zu fragen, was er daran erregend findet? Ist es das Sehen des Sperma? Oder etwas anderes? Wie könnte es auf eine Weise stattfinden, die du nicht erniedrigend findest? Gibt es Qualitäten des Szenarios, die dir auch gefallen könnten? Zum Beispiel die Wärme des Sperma zu spüren? Oder hättest du dabei gern eine aktive Rolle? Wie könnte Intimität mit dazu kommen? Wie kann das "sich füreinander interessieren" seinen Platz finden?
Du beschreibst, dass du die Erfahrung gemacht hast, dass Pornografie Sexualität und Intimität verhindert. Was meinst du damit? Denn so wie du schreibst, lösen gewisse Fantasien bei dir Ablehnung aus und gewisse nicht? Hängt es damit zusammen, dass gewisse einem Porno entsprungen sind? Geht es dabei mehr um eine Angst wegen der Herkunft der Fantasie oder geht es um die Fantasie an sich?
Denn alle sexuellen Fantasien sind normal. Denn alles, was wir erleben oder sehen, kann zu einer sexuellen Fantasie werden. Auch wenn es darin gar nicht um Sex geht. In sexuellen Fantasien können die verrücktesten Bilder auftauchen und Dinge passieren, die man in der Wirklichkeit nicht machen möchte oder kann. Das ist das gleiche wie bei Träumen. Aber eigentlich bereichern sexuelle Fantasien Sexualität. Daher ist es eine gute Idee, wenn du dich freundlich für sie interessierst, statt sie abzuwerten.
Natürlich sind die Fantasien beeinflusst von dem, was wir erleben und welche Eindrücke wir haben. Und natürlich gibt es da auch viele Praktiken, welche man selber nicht machen möchte, auch wenn eine Partnerperson das gerne hätte. Gerade wenn es um eigene Grenzen und Werte geht. Denn ja, die Ejakulation auf Körperteile von Frauen ist ein Bild, welches durch die Pornoindustrie viel mehr Verbreitung gefunden hat als früher. Aber unabhängig vom Porno ist es etwas, was dein Freund erregend findet.
Warum spielt es für dich eine Rolle, weshalb er das erregend findet? Eine spannende Frage wäre darum, weshalb er es möchte. Geht es ihm darum, dich zu erniedrigen? Geht es um den Anblick von Sperma auf Körperteilen? Oder welcher Aspekt ist es genau? Denn wenn du vielleicht seine genauen Gründe nachvollziehen kannst, macht dir die Fantasie weniger Angst. Vielleicht aber kann dieses Gespräch dazu führen, dass du sie immer noch ablehnst. Auch das ist in Ordnung!
Deine letzte Frage dreht sich darum, wie du besser mit dieser Angst umgehen kannst. Der erste Schritt ist es, herauszufinden, was genau dir Angst macht. Ist es der Wunsch? Der Mensch? Das System? Die Pornoindustrie? Oder was genau? Denn je unkonkreter, desto schwerer ist es, darauf eine Antwort zu geben. Falls du konkreter werden möchtest und gerne Hilfe dabei hättest, dann schreib uns nochmals und gib diese Fragenummer an.
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Frage Nr. 38768 von 09.09.2024
Liebes Lilli-Team,
mir geht es im Moment nicht gut. Ich habe im Moment mit vielen Veränderungen zu kämpfen. In der Vergangenheit hatte ich auch immer mal wieder kleinere depressive Phasen.
In der Vergangenheit hatte ich schon häufiger mit Ängsten zu tun. Diese Angst drehte sich bei mir darum, dass mit mir etwas nicht in Ordnung sein könnte (Hypochondrie). U.a. auch, dass mit meiner Sexualität oder psychischen Gesundheit etwas nicht stimmen könnte. Ich bin seit einiger mit meiner Freundin zusammen, mit der ich eigentlich sehr glücklich bin. Unser Sexualleben ist auch sehr gut.
Manchmal habe ich aber eben doch die Angst, dass etwas nicht stimmen könnte. Dann geht es um die Angst, dass mich Bilder von Gewalt oder von Kindern erregen könnten. Zuletzt gab es eine Situation, in der ich das Gefühl hatte, bei solchen Bildern erregt zu sein. Ich weiß zwar dass das keine richtige sexuelle Erregung war. Erregt bin ich insbesondere in Gegenwart meiner Freundin oder beim Anblick schöner Frauen. Aber wahrscheinlich vor lauter Angst und Anspannung habe ich in dieser Situation dann mastubiert, um diese Anspannung loszuwerden. Ich habe auf eurer Seite gelernt, dass sexuelle Fantasien nicht immer etwas mit der Realität zu tun haben müssen. Und dass ggf. sogar sexuelle Erregung in Situationen auftreten kann, in denen man diese überhaupt nicht haben will. Ich bin aber dennoch irgendwie unsicher und frage mich, ob mit meiner Sexualität alles in Ordnung ist. Ich stelle mir furchtbare Fragen: Was ist, wenn etwas nicht stimmt? Was ist, wenn du pädophile Neigungen hast? Und dich dann niemand mehr liebt? In diesem Gedankenkreis bin ich momentan gefangen.
Unsere Antwort
Ich bin beeindruckt, wie gut du dich selbst beobachten und reflektieren kannst. Du hast völlig recht: Du bist da in einem Angstkreislauf gefangen.
Sexuelle Erregung ist ein Reflex, der durch alles Mögliche ausgelöst werden kann. Das kannst du nicht bewusst steuern. Dass etwas bei dir den Erregungsreflex auslöst, heisst noch lange nicht, dass dich das sexuell tatsächlich interessiert. Denn der sexuelle Erregungsreflex reagiert potenziell auf alles, was das Gehirn irgendwann mal als „sexuell relevant“ abgespeichert hat. Zum Beispiel nackte Haut oder auch nur Worte wie „Sex“ oder „Vagina“. Und wie gesagt, nur weil ein Teil deines Gehirns das als relevant einstuft, heisst das nicht, dass du es auch interessant findest. Zudem kann der Erregungsreflex, wie du selbst ja richtig sagst, auch durch Angst und Anspannung ausgelöst werden. Oder auch dadurch, dass du die ganze Zeit ängstlich beobachtest, ob du erregt wirst – das scheint bei dir so gewesen zu sein. Falls auch Fantasien bei dir eine Rolle spielen, lies gern nochmal unseren Text dazu und die darin verlinkten Texte.
Den Erregungsreflex kannst du also nicht kontrollieren, aber dein Verhalten schon. Ich würde dir empfehlen, in solchen Situationen nicht zu masturbieren, sondern das erstmal möglichst gelassen hinzunehmen. Sag dir „Ah, da meldet sich gerade der Erregungsreflex. Das hat aber nichts zu bedeuten.“ Mach dann am besten eine Atemübung, zum Beispiel tiefes Bauchatmen. Zähl dabei beim Einatmen bis 4 und beim Ausatmen bis 7. Das beruhigt dich. Und falls du dann immer noch angespannt bist, bau diese Anspannung anders ab. Bewegung eignet sich dafür meist am besten. Renn ein bisschen auf der Stelle oder noch besser, geh raus und lauf eine Runde um den Block.
Nochmal zusammengefasst: Von dem, was du schreibst, denke ich, dass mit deiner Sexualität alles in Ordnung ist. Gedanken und Körperreaktionen können wir oft nicht kontrollieren, das ist ganz normal. Am Ende zählt ohnehin dein Verhalten. Dein Problem liegt bei deiner Angst, nicht bei deiner Sexualität. Du schreibst, dass du häufiger Angst und Depression erlebst. Ich empfehle dir sehr, dir dafür professionelle Hilfe zu holen. Du musst das nicht einfach aushalten. Genau dafür sind Psychotherapeut*innen da und sie könnten dir sehr wahrscheinlich ziemlich schnell helfen.
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Frage Nr. 38760 von 08.09.2024
Hallo lilli,
ich (w/21) habe beim Sex irgendwie keine Ahnung, wie ich mich bewegen kann, wenn ich auf meinem Partner draufsitze, also sozusagen in der Reiterstellung. Ich kann zwar mein Becken vor und zurückschieben, aber dann fühlt sich das an, als würde haußtsächlich nur meine Klitoris durch Reibung stimuliert und ich würde gerne eine "Rein-raus" oder "Hoch und runter"-Bewegung am Penis bewirken. Die Erklärungen im Internet sind mir zu undetailliert und sonst habe ich als Info auch nur noch, dass einige Frauen quasi squatten, was ich auch nicht ganz verstehe, zumal ich meistens dann mit den Knien auf dem Bett bin und nicht nur auf Füßen über ihm stehe.
Ich habe auch Angst, dass ich seinen Penis bei meinen Hoch-runter-Versuchen aus versehen verletze oder sogar breche.
Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir genauer beschreiben könnt, wie ich mich bewegen kann, um uns gute Gefühle zu machen und ihm nicht wehzutun. Was für Varianten der Reiterstellung gibt es? Geht knien oder hocken die Menschen auf ihren Füßen? Und wie kann ich meine Hüfte bewegen, sodass der Penis vom Winkel gut in der Vagina gleiten kann? Muss ich aufpassen, dass der Penis nicht rausrutscht oder ist das sogar gewollt und wie kann ich ihn dann schnell wieder aufnehmen?
Ihr seht, mir fehlen wirklich Details, deswegen habe ich euch so viele Fragen gestellt, in der Hoffnung, dass ihr auch detailliert darauf eingehen könnt.
P.S.: Euer Block ist mir immer eine große Hilfe, ich danke euch.
Unsere Antwort
Kennst du schon unsere Texte über die Beckenschaukel? Das ist eine Bewegung, die wir für den Geschlechtsverkehr empfehlen. Durch diese Bewegung wird dein Geschlecht besser durchblutet, du entwickelst mehr angenehme und positive Gefühle beim Sex und du kannst mit der Beckenschaukel den Penis besser in deine Vagina holen. In diesem Text findest du Videos und eine genaue Beschreibung der Beckenschaukel, auch in der Reiterstellung.
Mir ist aufgefallen, dass du dir viele Gedanken darüber machst, wie Sex sein sollte, und wie bestimmte Positionen genau funktionieren. Dabei gibt es nicht die eine richtige Art, Sex zu haben. Stattdessen empfehle ich dir, auszuprobieren, was dir am besten gefällt, und was sich für dich und deinen Partner am angenehmsten anfühlt.
Du kannst neue Bewegungen auch erst einmal ganz langsam ausprobieren. Mit etwas Übung kannst du die Bewegungen besser kontrollieren und dann schneller werden. Du kannst ausprobieren, ob dir knien oder hocken lieber ist. Und du kannst ausprobieren, ob du in der Reiterstellung aufrecht sitzen oder dich etwas nach vorne beugen möchtest. Wenn du dich nach vorne beugst, gibst du deinem Partner mehr Spielraum und er kann sein Becken besser mit dir gemeinsam bewegen. Du kannst versuchen, den Penis immer in der Vagina zu behalten, oder ihn ab und zu herausrutschen zu lassen. Alles ist möglich, solange beide damit einverstanden sind. Mehr Tipps findest du im Text «Vaginaler Geschlechtsverkehr: Tipps für mehr Spass und Genuss».
Sprich auch mit deinem Partner darüber, was ihr euch wünscht und was sich für euch gut anfühlt. In diesem Text findest du Tipps, die das Reden über Sex leichter machen.
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Frage Nr. 38741 von 05.09.2024
Ich habe eine Frage. In der Beschreibung von Lili steht das es Aufklärung für Mädchen junge Frauen und Männer ist. Gibt es auch Aufklärung für ältere Menschen. Habe auf dem YouTube Kanal [...] Videos gesehen das sie Artikel vorließt zum Thema Sexualität im Alter. Und auch darüber aufklärt das man durch Sex eine Lungenembolie bekommen kann, wenn was kaputt geht in der Vagina. Warum wird so wenig über Sexualität im Alter gesprochen?
Unsere Antwort
Ja, es gibt auch Aufklärung für ältere Menschen. Du wirst sicher einiges dazu finden. Auch auf unserer Seite sind viele Informationen für ältere Menschen relevant. Denn alle können ihr ganzes Leben lang sexuell dazulernen.
Was genau hast du da gehört zum Thema Lungenembolie und Dinge, die kaputt gehen in der Vagina? Das klingt für mich auf den ersten Blick fachlich nicht richtig.
Achte darauf, dass die Quellen für deine Informationen seriös sind. Das sind zum Beispiel ausgebildete Fachpersonen im Gebiet der Sexualität, zum Beispiel Sexualberater*innen oder Sexualtherapeut*innen, Urolog*innen oder Gynäkolog*innen.
Rund um Sexualität gibt es einige Tabus. Sex im Alter gehört dazu, aber auch Sex mit Behinderung oder bei schweren körperlichen Krankheiten. Das liegt zum einen daran, dass generell wenig im Detail über sexuelle Handlungen gesprochen wird. Und zum anderen daran, dass wir Sex am ehesten mit jungen und gesunden Körpern verknüpfen. Wieso interessiert dich dieses Thema? Was beschäftigt dich daran?
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Frage Nr. 38738 von 04.09.2024
Zur Frage 38702,
Vielen Dank für die beruhigenden und ermutigenden Worte und die Buchempfehlung!
Ja gerade die neue Partnerschaft sorgt für besondere Herausforderungen in Bezug auf die Sexualität und die Erektionsschwierigkeiten. Ich (m.) bin erst 28 Jahre alt, rauche nicht, bin fit und mache Sport. Die Erektionsschwierigkeiten treten (fast) nur bei penetrativem Sex auf bzw. wenn ich bei der Selbstbefriedigung das Becken bewege und die Hand still halte. Bei der Selbstbefriedigung auf die alt bekannte Art und Weise habe ich keine Probleme. Zudem bin ich sehr skeptisch gegenüber Potenzmitteln (Wenngleich ich darüber nachdenke).
Ist ein Besuch beim Urologen wirklich ratsam? Oder reicht es auch, weiter beim Üben zwischen Becken bewegen und altbekannter Erregungstechnik zu wechseln? Gibt es vielleicht auch Übungen für den Paarsex zu zweit?
Unsere Antwort
Potenzmittel können zur Unterstützung genutzt werden. Das mindert vielleicht deinen Stress beim Partnersex. Diese zu nehmen, bedeutet nicht, immer darauf angewiesen zu sein. Du bist dadurch auch kein "defekter Mann". Die Potenzmittel gönnen deinem Penis lediglich ein bisschen Urlaub. Der Penis muss ja oft genug Leistung erbringen oder hart arbeiten.
Liege ich richtig in der Annahme, dass du bei der Selbstbefriedigung auf die alt bekannte Art und Weise mehr Geschwindigkeit oder Druck erzeugst? Und bei der Beckenbewegung vom Penis in die Hand fehlt die Geschwindigkeit und der Druck in gewohnter Stärke.
Wenn dem so ist, so benötigst du noch mehr Zeit, um dich an die Veränderungen in der Stimulation zu gewöhnen. Die Übungen sollen Freude bereiten und keine Frustration. Da hilft es, immer wieder in die altbekannte Erregungstechnik zu wechseln.
Wichtig finde ich zudem eine offene Kommunikation mit der Partnerin. Das senkt deinen Druck und räumt mit Missverständnissen auf.
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Frage Nr. 38724 von 02.09.2024
Hallo Lili
Zunächst einmal vielen herzlichen Dank für diese tolle Website! Viele Dinge werden einfach und verständlich erklärt. Das finde ich super!
Ich habe bis jetzt aber noch folgendes Problem:
Ich empfinde fast kein Gefühl und keine Lust, wenn ich mich selber befriedige, nur wenn mich mein Freund befriedigt. Ich glaube, dass ich bis jetzt noch nie ein Orgasmus hatte, also weder beim Sex, noch bei der Selbstbefriedigung. Beim Sex empfinde ich auch wenig Lust. Mehr Lust empfinde ich bei der Selbstbefriedigung. Ich fühle mich teilweise auch unwohl und beobachtet, weshalb ich mich nicht gehen lassen kann oder mich dafür schäme. Wie kann ich auch einmal ein Orgasmus erleben? Wie fühlt sich ein Orgasmus an?
Danke für deine/eure Antwort!
Unsere Antwort
Ein Orgasmus kann auf unzählige verschiedene Arten erlebt werden. Wenn man Menschen nach ihren Erfahrungen mit einem Orgasmus fragt, beschreiben sie alles mögliche von einer rein körperlichen Entladung bis zu einem höchst lustvollen Ereignis. Das alles kommt vor und ist normal. Manche beschreiben ein eher bedeutungsloses Pochen in ihrem Geschlecht. Andere erleben eine angenehme Entspannung. Wieder andere erleben ein angenehmes Gefühl in ihrem Geschlecht. Und wieder andere beschreiben ekstatische Ganzkörpererlebnisse. In der Tat kann der Orgasmus, den du heute erlebst, völlig anders sein als der Orgasmus, den du morgen erlebst. Mehr dazu findest du im Text «Was ist ein Orgasmus?».
Ob und wie du einen Orgasmus erlebst, hängt von vielen Dingen ab, angefangen von deiner Gefühlslage bis hin zu dem, was du mit deinem Körper machst. Die gute Nachricht ist: Einen tollen Orgasmus zu erleben ist Übungssache. Du kannst lernen, deine sexuelle Erregung spannender und genussvoller zu machen und einen Orgasmus zu erreichen. Wie das geht erfährst du in den beiden Texten «Wieso komme ich (w) nicht (immer) zum Orgasmus?» und «Erregung zum Orgasmus: Tipps für Frauen».
Ausserdem empfehle ich dir das Buch «Coming Soon» von Dania Schiftan. Das Buch ist voller Übungstipps, wie du lernen kannst, beim Sex mehr zu spüren, dich lustvoller zu erregen und beim Geschlechtsverkehr zum Orgasmus zu kommen.
Du kannst auch üben, dich nicht mehr unwohl und beobachtet zu fühlen, sondern dich gelassener zu zeigen. Mit der Erfahrung wird dir das immer leichter fallen. Mehr dazu findest du in unserem Text «Wie kriege ich Lust darauf, mich der/dem anderen zu zeigen?».
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Frage Nr. 38722 von 02.09.2024
Hallo liebes Lilli-Team, erst mal danke für eure hilfreiche Antwort. Hier ist noch mal die Fragestellerin von Antwort 38576. Mittlerweile hat es mit dem GV in Reiterstellung geklappt. Wobei auch hier für mich das Aufnehmen des Penis immer noch nicht so ganz einfach ist. Ich muss dazu sagen, dass mein Partner einen ziemlich großen Penis hat. Auf eurer Seite habe ich viel über Vaginismus gelesen. Kann das auch von einem Frauenarzt festgestellt werden? Beim dritten mal GV hatte ich auch eine Blutung. Wir haben dann sofort aufgehört, da wir verunsichert waren. Kann das auch noch mit dem Jungfernhäutchen zu tun haben oder sollte ich das ebenfalls von einem Frauenarzt abklären lassen? Im Moment leide ich auch noch unter Reizungen im Scheiden- und Vaginalbereich. Ich bin mir aber unsicher ob es ein Scheidenpilz oder eine Allergie evtl. gegen das Kondom ist.
Unsere Antwort
Es freut mich, dass wir dir schon helfen konnten. Ich hole etwas aus bei dieser Antwort, um dir zu ermöglichen, neue Erfahrungen zu machen.
Es hört sich an, als wärst du ziemlich unter Druck. Ist das so? Wie fühlt sich das an in deinem Körper? Ist die Anspannung begleitet von bestimmten Sätzen in deinem Kopf? Wie liebevoll und freundlich sind diese Sätze mit dir?
Du schreibst von Vaginismus. Vaginismus steht für starke Anspannung. Was wäre für dich anders, wenn dir eine Frauenärztin sagen würde, es sei Vaginismus? Stimmt dann etwas nicht mit dir oder wäre es eine Erleichterung?
Ich würde den Namen erstmal weglassen und schauen, was du auf der körperlichen Ebene bereits beobachtet hast. Du hast eine hohe Grundanspannung im Körper. Was kann das bedeuten für den Sex?
Du kannst von der Ausgangslage "hohe Grundspannung" verschiedenes probieren. Schau mal, was du mit diesen Anregungen anfangen kannst:
- Du kannst dir richtig viel Zeit lassen, um in eine entspanntere Stimmung zu kommen. Erlaubt ist alles, was Spannung rausnimmt: lange Gespräche, massieren, schöne Musik, Wärme zum Beispiel durch eine Wärmflasche oder Badewanne, tief ausatmen, "aaaah" beim Ausatmen... oder was dir sonst noch so einfällt.
- Du kannst die Spannung noch mehr intensivieren. Erlaubt ist alles, was die Spannung steigert: schnelle, zackige Bewegungen, schnelle Atmung, laut sein, fest anspannen... oder was dir sonst noch so einfällt.
Schau mal, wie du auf deine Grundspannung Einfluss nehmen kannst. Das kannst du auch sehr gut allein machen und bei der Selbstbefriedigung ausprobieren. Die Spannung ist nichts, was dir geschieht. Du spannst an. Du könntest genauso gut etwas anderes tun. Die Spannung ist dir zu einer Gewohnheit geworden und wahrscheinlich hat sie auch gute Gründe da zu sein. Spannung kann schützen. Aber allzu feste Gewohnheiten schränken meistens ein. Werde spielerisch damit.
Du machst gerade deine ersten Erfahrungen damit, einen Penis in deine Vagina aufzunehmen. Ich wünsche dir, dass dabei im Vordergrund steht, dass ihr miteinander wohlige sexuelle Begegnungen habt und nicht so sehr, dass der Penis in deine Vagina rein sollte. Was gefällt dir sonst an euren sexuellen Begegnungen? Was macht dir Lust? Wo wirst du gerne angefasst? Wo fasst du ihn gerne an? Mir fällt auf, dass du auf diese Rückfragen aus meiner letzten Antwort nicht geantwortet hast. Doch deine sexuelle Lust und dass es dir gefällt, ist ganz wichtig, damit dir der Geschlechtsverkehr nicht weh tut.
Zu den Reizungen: Wenn du das zum ersten Mal hast, empfehle ich dir einen Besuch bei der Frauenärztin. Wenn du bereits weisst, wie sich eine Pilzinfektion anfühlt, kannst du sie auch selbst behandeln. Da ihr Kondome benutzt, gehe ich nicht davon aus, dass es eine sexuell übertragbare Infektion ist. Aber auch darauf könnte deine Frauenärztin dich untersuchen. Auch zur Abklärung der Blutung kannst du einfach mal wieder bei deiner Frauenärztin vorbeischauen.
Reibt ihr euch stark aneinander beim Sex? Auch das kann zu Reizungen führen. Sie gehen nach wenigen Tagen wieder weg. In dem Fall gilt noch mehr das, was ich in der letzten Antwort schon geschrieben habe: Langsamkeit für mehr Gespür und weniger Schmerzen.
Verstehe ich richtig, dass ihr jetzt seit einem knappen Monat Geschlechtsverkehr probiert? Dann würde ich sagen, gönnt euch noch ein paar Wiederholungen. Es ist als würdet ihr zum ersten Mal einen neuen Tanz miteinander tanzen. Da ist man am Anfang einfach noch etwas unbeholfen und findet mit jeder Wiederholung mehr raus, wie es gut geht.
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In eigener Sache:
Derzeit sind wir in der Planung eines neuen Projekts zur technischen Optimierung der Seite und freuen uns über Rückmeldungen, was unseren Nutzer*innen gut gefällt und was nicht. Falls es von deiner Seite spezifisches Feedback zu deinem Nutzererlebnis mit unserem Angebot gibt, würden wir uns über deine Rückmeldung sehr freuen. Du kannst uns einfach ins Fragefenster schreiben mit dem Stichwort: Nutzererlebnis.
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Frage Nr. 38702 von 30.08.2024
Hallo,
ich hatte knapp zehn Jahre keinen Sex mehr. Nun habe ich eine neue Partnerin, aber beim Sex spüre ich nicht sehr viel und verliere schnell die Erektion. Ich probiere regelmäßig eure Übungen zur Selbstbefriedigung (seit ein paar Wochen), bemerke aber, dass ich auch da immer die Erektion verliere, sobald ich das Becken bewege und die Hand stillhalte. Was kann ich tun? Brauche ich nur mehr Geduld beim Üben?
Unsere Antwort
Ich freue mich, dass das Thema Sex in deinem Leben wieder mehr Bedeutung bekommt. Da kann ich verstehen, dass es mit der Erektion auch klappen soll.
Ja, es braucht Geduld. Wenn man bedenkt, wie lange der Penis "Pause" hatte von der Paarsexualität und sich nur den Solosex gewöhnt war. Beim Solosex hast du wahrscheinlich bislang das Becken nicht bewegt, richtig? Das ist für den Penis jetzt, als müsse er eine neue Sprache lernen. Das klappt nicht einfach so, sondern erst mit Übung. Bitte lies dazu unseren Text über das sexuelle Lernen. Das regelmäßige Übungen empfehle ich daher weiterhin sehr. Vielleicht interessiert dich auch das Buch "Klappt's?" von Michael Szenc. Es könnte ein guter Begleiter für deinen Übungsprozess werden.
Ich kann mir vorstellen, dass mit einer neuen Partnerin möglicherweise noch zusätzlich Stress entsteht. Du könntest hier zusätzlich nachhelfen mit deinem PDE-5-Hemmer. Hier würde ich dir Cialis empfehlen – das kannst du entweder vor dem Paarsex oder regelmässig niederig dosiert nehmen. Das unterstützt dann auch die Erektion beim regelmässigen Üben, und das ist natürlich motivierender als wenn der Penis dabei schlaff ist. Ich empfehle dir daher, dass du einen Termin bei einem Arzt, z.B. bei einem Urologen, abmachst. Er kann mit dir besprechen, welches Medikament für deine körperlichen Voraussetzungen am besten geeignet ist, und er kann dir dieses Medikament verschreiben. Ausserdem kannst du dort abklären, dass hormonell und mit der Durchblutung alles im grünen Bereich ist. Das ist grundsätzlich sinnvoll, wenn du schon etwas älter bist. Mehr über PDE-5-Hemmer liest du in diesem Text.
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Frage Nr. 38691 von 28.08.2024
Für die Selbstbefriedigung ziehe ich mir meistens meine Schlafanzug-Hose runter und fange dann an. Als ich mich neulich mal mit meinem Kumpel unterhalten habe, meinte er zu mir, dass er sich neulich mal nackt selbstbefriedigt hätte.
Wäre es in Ordnung, wenn ich es auch mal versuchen würde, mich komplett nackt selbst zu befriedigen?
Sollte ich dies mal ausprobieren?
Irgendwie hätte ich schon Lust drauf. Glaube irgendwie, dass dies ein anderes "feeling" geben könnte.
Liebe Grüße
Unsere Antwort
Es ist völlig in Ordnung, wenn du bei der Selbstbefriedigung verschiedene Dinge ausprobierst, um herauszufinden, was sich für dich gut anfühlt. Es gibt dabei kein „richtig“ oder „falsch“. Wenn du also Lust hast, Selbstbefriedigung nackt auszuprobieren, ist das völlig okay. Geniesse den Moment und mache das, was sich für dich gut und angenehm anfühlt. Vielleicht interessieren dich auch unsere Tipps zur Selbstbefriedigung.
Wir haben deine Frage anonymisiert.
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Frage Nr. 38686 von 26.08.2024
Sex im hohen Alter - gibt es Grenzen
Unsere Antwort
Deine Frage ist sehr allgemein gestellt. Könntest du bitte nochmal genauer schreiben, was du wissen möchtest? Meinst du körperliche Grenzen? Meinst du, ob ab einem bestimmten Alter Sex nicht mehr möglich ist?
Sexualität kann sehr vielseitig sein. Es ist so viel mehr als Geschlechtsverkehr. Auch bis ins hohe Alter, wenn der Körper einem vieles nicht mehr ermöglicht, sind intime und sexuelle Begegnungen möglich.
Wenn du dazu etwas genauer wissen möchtest, schreib uns einfach nochmal. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 38682 von 26.08.2024
Guten Tag, ich ein 18 Jahr alter Mann. Da ich momentan eine 16 Jährige kennenlerne, habe ich mich gefragt wie das mit dem Geschlechtsverkehr geklärt ist.
Wenn das Interesse beider Seiten vorhanden ist Geschlechtsverkehr zu haben, kann mich das in Schwierigkeiten bringen? Wenn wir zusammen sind oder nicht wie ist das geklärt ich habe nämlich keine klare Antwort aus dem Internet bekommen.
Ich würde mich über eine Antwort freuen…
Anonym
Unsere Antwort
Ich vermute, dass du fragst, wie es gesetzlich geregelt ist, wenn du als 18-Jähriger mit einer 16-Jährigen Sex haben möchtest. Falls du etwas anderes meinst, korrigiere mich bitte.
In Deutschland und Österreich sind Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr im Schutzalter. In der Schweiz bis zum 16. Lebensjahr. Ab dem 16. Geburtstag können Jugendliche ältere Sexualpartner*innen frei wählen, egal wie alt sie sind. Das bedeutet, dass du mit 18 Jahren Geschlechtsverlehr mit einer 16-Jährigen haben darfst, wenn ihr beide das möchtet. In diesem Text über das Schutzalter kannst du das genauer nachlesen.
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Frage Nr. 38674 von 25.08.2024
Hallo ich bin männlich und 18 jahre alt. Ich hatte gestern Sex mit einer Freundin. Sie nimmt keine Pille und wir hatten kein Kondom. Wir waren aber sehr erregt und deshalb habe ich ihr gesagt dass ich rechtzeitig rausziehe. Aber als ich dann kurz vor dem Samenerguss war wollte ich rausziehen aber ich habe es nicht geschafft und bin dann doch in ihr gekommen. Jetzt befürchte ich dass ich sie geschwängert habe. Warum schafft man es nicht seinen Penis kurz vor dem Samenerguss aus der Vagina zu ziehen?
Unsere Antwort
Es wäre eine gute Idee, dass sie die Pille danach nimmt. Die gibt es in der Apotheke. Sie wirkt am besten in den ersten 24 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr.
Es wäre ausserdem sinnvoll, dass sie 3 Wochen nach dem Geschlechtsverkehr einen Schwangerschaftstest macht. Du kannst sie sowohl beim Besorgen der Pille danach als auch beim Schwangerschaftstest unterstützen.
Du hast erlebt, dass das rechtzeitige Rausziehen eine riskante Methode ist um eine unerwünschte Schwangerschaft zu vermeiden. Es erfordert, dass du ganz genau spürst, wann deine sexuelle Erregung so weit steigt, dass du kurz vorm Samenerguss bist. Und selbst wenn du das sehr gut kannst, kann es zu Missgeschicken kommen. Deshalb empfehlen wir sichere Verhütung zum Beispiel mit Kondom oder einer anderen Verhütungsmethode. Wenn du mit fremden Personen oder wechselnden Partner*innen Sex hast, ist ausserdem der Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen wichtig.
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Frage Nr. 38647 von 22.08.2024
halli hallo ihr lieben
ich, w27, treffe ich mich aktuell mit einem mann m48 und wir verstehen uns super und der sex ist mega. das einzige „problem“ ist, dass ich fast nie einen orgasmus habe. ich weiss nicht mal, wie sich tatsächlich anfühlt und ob ich trotzdem einen habe, aber das nicht raffe.
leider höre ich auch bei der SB immer selber auf, weil ich das gefühl nicht aushalte und aufhöre. beim sex hingegen kann ich es nicht mal genau sagen. ich habe nur festgestellt, dass wenn ich einen orgasmus hatte, dass ich squirten musste und ich auch zum teil zuckungen an den beinen hatte.
ich weiss auch was ich mag und weiss nicht, ob ich meinen orgasmus durch SB und vibrator „kauptt“ gemacht habe. das hat mir auf jeden fall mein ex vorgeworfen, das ich eine total doofe aussage finde.
mich persönlich stört es nicht, wenn ich nicht zum orgasmus komme, aber meine partner immer. ich versichere ihnen auch, dass ich das überhaupt nicht schlimm finde, und einfach die zeit zusammen geniesse, oder es schön finde wenn sie einen orgasmus hatten. aber es kratzt meine bisherigen partner doch leider immer am „ego“ wie sie das so schön sagen.
nun weiss ich nicht, was ich tun kann? ich weiss, dass ich vaginal nicht kommen kann (keine ahnung, vlt kann das auch ändern :) ) und mir die stimulation an der klitoris sehr gefällt. ich bin sehr kommunikativ und sage auch, was mir wie und wo gefällt, aber leider funktioniert das nicht immer. ich bin jeweils frei von gedanken, und erst wenn ich merke, dass da unten etwas komisch ist, merke ich „okay das ist es nicht“ manchmal versuche ich zu helfen, manchmal sage ich nichts und manchmal hören wir auf und ich übernehme dann die führung wieder.
mit meinem aktuellen partner kann ich mir auch vorstellen neue sachen auszuprobieren, da er da sehr offen eingestellt ist, aber vlt habt ihr ideen? er redet auch immer wieder von fesseln, aber da kenn ich mich null aus. oder evtl hilfsmittel wie vibratoren brauchen (sind ja keine gegner sondern eben hilfsmittel :) )
auf jeden fall; ich möchte einen orgasmus und ich weiss es ist möglich. aber irgendwas hindert mich daran :(
ist das nicht normal, wenn man nicht jedesmal einen orgasmus hat beim sex?
danke für eure lieben antworten im voraus <3 (schön seid ihr wieder da)
Unsere Antwort
Du hast möglicherweise schon einige unserer Texte gelesen. Ganz wichtig ist der Text über das sexuelle Lernen. Du hast in deinem Leben schon viele Lernschritte in der Sexualität gemacht. Wie jeder Mensch hast du das ohne gute Lehrer*innen, ganz allein gemacht. Da hast du einiges schon gelernt, anderes noch nicht. Du hast gelernt, Stimulation an deiner Klitoris erregend zu finden, du findest sie möglicherweise auch in der Vagina erregend. Aber noch nicht so sehr. Du hast gelernt, dich mit Vibratoren zu erregen, aber möglicherweise verbindest du diese Stimulation mit zu hoher Vibrationsintensität und Muskelspannung, und dann ist die Wahrnehmung nicht mehr so klar (ist das jetzt ein Orgasmus oder nicht?) und es ist schneller mal zuviel und nicht einfach schön.
Das ist eine normale sexuelle Lerngeschichte. Normal ist, dass das, was du allein gelernt hast, sich nicht eins zu eins übersetzen lässt in die Paarsexualität. Es ist völlig normal, keinen Orgasmus in der Paarsexualität zu haben. Es ist übrigens auch normal, beim Solosex keinen Orgasmus zu haben. Es kann vorkommen, dass du auf körperlicher Ebene eine "Entladung" hast, aber du verbindest das nicht mit den angenehmen Gefühlen beim Orgasmus. Dazu empfehle ich dir diesen Text.
Wenn du deine Sexualität erforschen möchtest und neues dazu lernen möchtest, kannst du das mit deinem Partner – also neue Dinge ausprobieren und "üben". Wichtig ist das Gespräch mit dem Partner und die Abmachung, dass sexuelle Erregung bis zum Orgasmus hier kein Ziel ist. Sondern dafür braucht es viel Wiederholungen. Und die hast du logischerweise nicht, wenn du neues ausprobierst.
Ich würde dir aber auch empfehlen, dass du selbst, ganz für dich allein, ans Erforschen und Üben gehst. Ich empfehle dir dazu den Text Erregung zum Orgasmus: Tipps für Frauen Vielleicht interessiert dich auch das Buch Coming Soon unserer Kollegin Dania Schiftan. Es ist voll mit Übungstipps.
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Frage Nr. 38642 von 21.08.2024
Dieses [Frau leiert aus nach x Männern oder nach Entbindung] stimmt nicht, oder?
Sind manche Männer da nicht aufgeklärt oder wieso dann so misogyne Sprüche?
Unsere Antwort
Ja, du hast Recht. Dass die Vagina durch häufigen Geschlechtsverkehr oder nach einer Geburt ausleiert, ist ein hartnäckiger Mythos und stimmt nicht. Die Vagina ist ein sehr elastisches Organ, das sich bei Bedarf dehnen kann, zum Beispiel während des Geschlechtsverkehrs oder bei der Geburt, und sich danach wieder zusammenzieht. Die Muskeln des Beckenbodens spielen hierbei eine wichtige Rolle, und diese können durch gezielte Übungen gestärkt werden.
Durch das Training der Beckenbodenmuskeln kann eine Frau lernen, diese Muskeln besser wahrzunehmen und sie bewusst anzuspannen und zu entspannen. Mit einer gut trainierten Beckenbodenmuskulatur ist es möglich, mit dem Gefühl von Enge und Weite in der Vagina zu spielen. Mehr zum Beckenbodentraining für den Sex erfährst du in diesem Text.
Die Vorstellung, dass es moralisch schlecht sei, als Frau viel Sex zu haben, hat unsere Gesellschaft über viele Jahrhunderte geprägt. Manchen Mädchen wird das auch heute noch so beigebracht. Hier kommen also Unwissen – wie das über die ausgeleierte Vagina – und sexistische Vorurteile zusammen.
Diese Verbindung führt dazu, dass sich falsche Informationen hartnäckiger halten. Sie machen für viele Menschen „Sinn“, da sie zu den Regeln passen, die sie über weibliche Sexualität gelernt haben. Deshalb werden die falschen Annahmen oft gar nicht hinterfragt. Oder die richtigen Informationen dringen nicht durch. Weil sie eben nicht in dieses gesellschaftlich akzeptierte Bild der weiblichen Sexualität passen. Das Bild ist akzeptiert auch wenn es falsch ist. So kann es passieren, dass Leute diese Unwahrheiten weitertragen, ohne dass sie damit bewusst Frauen klein halten wollen.
Natürlich gibt es auch Menschen, die absichtlich solche Mythen verbreiten. Aber das ist vermutlich eher die Ausnahme. Du kannst etwas dagegen tun, dass sie durch Unwissen weiterverbreitet werden, indem du sie korrigierst.
Manchmal äussern Männer auch den Wunsch nach einer engeren Vagina, damit sie mehr in der Vagina spüren und sie sich besser in der Vagina sexuell erregen können. Dabei gibt es einen einfacheren Weg: Viele Männer üben bei der Selbstbefriedigung mit der Hand einen starken Druck auf ihren Penis aus. Der Mann, der sich so mit viel Druck erregt, muss diesen mit den Jahren in der Regel immer mehr steigern, um Erregung wahrzunehmen. Der an grossen Druck gewöhnte Penis kann sich in einer Vagina nicht mehr so gut erregen. Denn die Vagina hat keine entsprechende Muskulatur um einen solchen Druck zu erreichen - und wenn sie nach Geburten etwas weiter ist, sowieso nicht.
Der Ausweg heisst «umlernen». Der Mann kann seinen Penis wieder daran gewöhnen, auch zartere, weniger druckvolle Berührungen wahrzunehmen und sich daran sexuell zu erregen. Zugleich kann er lernen, seine Wahrnehmung durch Spiel mit Muskeln, Bewegung und Atmung zu fördern. Tipps hierzu findest du in diesem Text.
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Frage Nr. 38640 von 21.08.2024
hallo!
mir (w28) ist aufgefallen, dass ich beim sex, sowie bei der selbstbefriedigung ich immer die luft anhalte und so mühe habe mit dem orgasmus. ich habe auch immer angst davor zu laut zu sein und bin daher auch immer eher leise. habt ihr da tipps? :( danke im voraus!
Unsere Antwort
Das ist eine spannende Beobachtung, die du da gemacht hast. Jetzt, wo du bemerkt hast, was du tust, kannst du es verändern. Schau mal, wie es sich anfühlt, wenn du tief atmest in hoher sexueller Erregung. Tipps dazu findest du in unserem Text Wie lerne ich tief atmen? Probiere es auch mal umgekehrt, halte bewusst die Luft an und vergleiche beides.
Du scheinst neugierig darauf zu sein, mit dem Einsatz deiner Stimme in sexueller Erregung zu experimentieren. Du kannst deine Stimme auch für deine sexuelle Erregung und Lust brauchen.
Du kannst leise starten und dich nach und nach an lauteres tönen heranwagen. Mach dazu einen Ton beim Ausatmen, zum Beispiel ein «Aaah», oder ein «Mmmmm». Was spürst du, wenn du das machst? Merkst du, dass durch die Stimme in deinem Körper Bewegung und Vibration ausgelöst wird? Diese Bewegung und Vibration kann deine sexuelle Erregung zusätzlich befeuern.
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Frage Nr. 38635 von 20.08.2024
Hi ich bin weiblich, 22 und hatte letzte Woche das erste Mal (und hatte bis jetzt 3-4 Mal Sex). Ich hab es vor zwei Jahren schon mit meinem damaligen Freund probiert, aber der Penis konnte nie ganz in meine Vagina eingeführt werden (nur 1-2 cm) und es war sehr schmerzhaft. Ich war deshalb auch beim Arzt und lang bei einer gynäkologischen Physiotherapeutin aber das hat nicht viel gebracht. Ich denke jetzt funktioniert es, weil ich Sex nicht mehr so „ernst“ nehme und entspannter bin.
Allerdings hat sich die Penetration bis jetzt nicht all zu gut angefühlt, sondern ein bisschen rau oder als würde Plastik an Holz oder so reiben. (Kanns leider nicht besser erklären.) Ich war aber schon sehr feucht und wir haben auch Gleitgel probiert, wodurch es sich für mich nicht gebessert hat. Danach hat es auch immer bisschen weh getan.
Jetzt weiß ich nicht, ob das „normal“ für den Anfang ist und mein Körper sich einfach daran gewöhnen muss. Oder ob ich vielleicht zu weniger entspannt bin? Glaubt ihr das geht mit der Zeit und mit Geduld von alleine weg?
Vielen Dank und Liebe Grüße!
Unsere Antwort
Du beschreibst, dass sich der Penis in der Vagina rau anfühlt. Das bedeutet, dass dort viel Reibung ist. Der Penis gleitet nicht geschmeidig in deiner Vagina. Gleichzeitig schreibst du, dass du schon sehr feucht warst. Das lässt mich schlussfolgern, dass du zwar an der Vulva und vielleicht auch im Scheidenvorhof feucht warst, aber nicht so sehr innen in der Vagina.
Da du Schmerzen erlebst und der Geschlechtsverkehr für dich unangenehm ist, macht es auf jeden Fall Sinn innezuhalten und sich Zeit zu nehmen, um zu verstehen, woran das liegt. Denn du kannst aktiv etwas daran verändern.
Nein, die Schmerzen gehen nicht mit Zeit und Geduld von alleine weg. Im Gegenteil, wenn du immer wieder Schmerzen aushältst, können sich die Schmerzen sogar verschlimmern.
Du machst dich bereits auf den Weg, die Schmerzen zu ergründen. Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass du die notwendigen Schritte gehen wirst für schmerzfreien Geschlechtsverkehr in der Zukunft.
Nochmal zurück zu dem Punkt von vorhin. Du schreibst, dass du schon sehr feucht warst. Was ich mich frage, ist, ob deine Vagina auch bereit und aufgespannt war. Schau dir dazu bitte diese beiden Bilder an:


Wie du siehst, ist die Vaginawand bei einer nicht aufgespannten Vagina viel mehr geriffelt. Das kann die Reibung erhöhen und zu Schmerzen beitragen. Ausserdem hat der Penis dann schlicht nicht so viel Platz.
Um dein Problem besser zu verstehen, müsste ich noch ein bisschen mehr wissen. Zum Beispiel: Wegen was und wie hat dich die gynäkologische Physiotherapeutin behandelt? Welche Veränderungen konntest du dadurch feststellen? Was ist gleich geblieben? Wie vertraut bist du mit deiner Vagina? Berührst du sie regelmässig selbst? Was macht ihr beim Vorspiel? Wie macht ihr dabei die Vagina (innen) bereit für das Aufnehmen des Penis?
Lies bitte unsere Texte Schmerzen beim GV durch hohe Muskelspannung, Schmerzen beim GV durch fehlende sexuelle Erregung und Petting und Vorspiel: Tipps. Die Texte helfen dir, deine Schmerzen besser zu verstehen und Ideen zu entwickeln woran sie liegen können. Und sie geben dir einige Ideen mit, wie du selbst etwas dafür tun kannst, dass das Aufnehmen eines Penis in Zukunft lustvoll und angenehm sein wird.
Im Text über das Vorspiel findest du einen Abschnitt zum Bereitmachen der Vagina. Die Vagina liebt es, massiert zu werden. So kann sie sich gut entspannen und weit werden in der sexuellen Erregung. Ich empfehle dir ganz besonders damit allein und zu zweit zu experimentieren.
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Frage Nr. 38624 von 19.08.2024
ich bin 17 und hatte im kleinkindalter Hodenhochstand meine frag
ist kann das die sexualleben beinflussen
Unsere Antwort
Ich nehme an, dass du auch operiert wurdest.
Die Gefahren bei Hodenhochstand sind: es tritt häufiger Hodenkrebs auf als wenn man keinen Hodenhochstand hat und es besteht ein erhöhtes Risiko der Infertilität (Zeugungsunfähigkeit aufgrund der Spermienqualität). Beides muss aber nicht auftreten und tritt auch häufig nicht auf.
Auf die sexuelle Lust, die Erektion, das sexuelle Erleben und die Ejakulation (Samenerguss) hat ein Hodenhochstand normalerweise keine Auswirkungen.
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