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Frage Nr. 39591 von 23.03.2025

Liebes Lilli Team
In eurer Rubrik "Wie mach ich mich interessant, attraktiv, sexy und liebenswert?"
habe ich diese aussage gelesen:
"Du bist sexy…
- wenn du Lust darauf entwickelst, mit deinem Penis irgendwo einzudringen oder mit deiner Vagina etwas aufzunehmen."

Das finde ich eine komische aussage.
Als queere person trifft das nicht auf mich zu, und es gibt viele verschiedene arten von sex, die nicht penetrativer und heterosexueller sex sind.
Diese aussage von euch kann falsche erwartungen auslösen und impliziert ziemlich eingeschränkte vorstellungen von sex und dem begriff "sexy".
Bitte überdenkt eure aussagen in diesem artikel. Ich und viele andere queere menschen danken euch.

Unsere Antwort

Vielen Dank für deine tolle Mitarbeit. Du hast völlig recht. Wir werden den Text überarbeiten.

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Frage Nr. 39590 von 23.03.2025

hallo lilli
ich bin weiblich, 23 Jahre alt und habe wegen meiner endometriose sehr starke und einschränkende schmerzen während meiner periode.
Bis jetzt habe ich mein ganzes leben auf hormone verzichtet, ich nehme aber Möchspfeffer (Premens) und das hilft mir bis zu einem gewissen punkt. Aber jetzt sind die schmerzen so stark, dass ich meinen alltag nicht mehr normal leben kann und immer angst vor schmerzen habe. Deshalb will ich jetzt die Hormonspirale ausprobieren. Meine freundinnen haben beide die "mirena" spirale und davon schnell an gewicht zugenommen. Ich mache mir sorgen, dass ich auch zunehme oder meine Hormone total durcheinander sind, wenn ich die spirale wieder entferne. Gibt es noch andere Spiralen, die bei endometriose helfen könnten, aber von denen man nicht zunimmt?

Unsere Antwort

Bitte besprich die Behandlung deiner Endometriose direkt mit deiner Frauenärztin. Sie ist deine kompetenteste Ansprechperson, denn sie kennt dich und deine Endometriose.

Generell zu den Nebenwirkungen der Hormonspirale: Da die Hormonspirale ein hormonelles Verhütungsmittel ist, werden viele Nebenwirkungen erwähnt, die auch bei Antibabypillen aufgelistet werden. Die Nebenwirkungen sind seltener als bei der Antibabypille, seltener als beim Verhütungsring und seltener als bei Hormonpflastern. Denn bei der Hormonspirale wird eine kleinere Dosis Hormone abgegeben.

Nebenwirkungen sind also insgesamt selten. Gewichtszunahme zählt zu den sehr häufigen Nebenwirkungen der Hormonspirale. Es ist bei der Einnahme von Medikamenten wichtig, abzuwägen in welchen Verhältnis Kosten und Nutzen stehen. Zu den Kosten zählen auch mögliche Nebenwirkungen. Es wäre gut, wenn du das mit deiner Ärztin besprichst. Idealerweise entscheidest du dich mit einem guten Gefühl für eine Behandlungsmethode, weil du dich informiert fühlst und es dir die damit entstehenden Kosten wert ist. Und du dich in der Lage fühlst, mit aufkommenden Nebenwirkungen einen Umgang zu finden und weisst, dass du nicht für immer bei einer Lösung bleiben musst, wenn sie nicht das richtige für dich ist. Auch diese Option, die Mirena nach einem ausreichenden Zeitraum des Ausprobierens wieder zu entfernen, solltest du mit deiner Frauenärztin besprechen.

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Frage Nr. 39589 von 23.03.2025

Liebes Lilli Team
Ich, männlich 43, stelle fest, dass sich meine Ejakulation verändert hat. Bis Mitte 30 war es mir möglich, grosse Mengen mit grossem Druck zu ejakulieren. Mittlerweile hat beides spür- und sichtbar abgenommen. Angefangen hat es nach meiner Beschneidung vor sechs Jahren, da ich den Solosex und Stimulation am Penis neu lernen musste bzw. durfte. Seither gelingt es mir nicht mehr, den gleichen Druck beim Ejakulieren aufzubauen. Da mich diese frühere Eigenschaft selbst sehr erregte (ohne Pornodarstellern nachzueifern), vermisse ich es heute. Ich probiere es mit Kegel-Potenzmuskeltraining, Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Maca etc.), lebe weitestgehend gesund (Sport, Ernährung, BMI) und auch die Erektion klappt nach wie vor gut. Zum Teil ist mein Alltag sehr anstrengend, weshalb ich beim Sex und Solosex etwas "ausser Übung" geraten bin. Frage: Ist diese Entwicklung aufgrund des zunehmenden Alters normal (Prostata etc.) und kann ich die Ejakulation dennoch beeinflussen, um wieder mehr Druck und Menge zu erreichen? Und welche Anlaufstelle für eine Beratung wäre hier am ehesten geeignet, ein Andrologiezentrum, ein Urologe oder eher ein Sextherapeut? Herzlichen Dank für eure Antwort.

Unsere Antwort

Du hast keinen grossen Einfluss auf die Menge des Ejakulats. Das normale Ejakulatsvolumen liegt zwischen 2 und 6 ml. Ein Teelöffel fasst etwa 5 ml. Ich weiss also nicht, was du unter "grosser Menge" verstehst. Es kann sein, dass das Ejakulatsvolumen im Verlaufe des Lebens etwas abnimmt, muss es aber nicht. Für den Druck mit dem die Ejakulation stattfindet, ist die Muskelspannung im richtigen Moment zuständig, hauptsächlich die Beckenbodenmuskulatur. Du beschäftigst dich ja schon mit der Beckenbodenmuskulatur wenn du Kegelübungen machst. Hast du unsere Tipps zur Bewegung des Beckens und zur Steuerung der Erregung gelesen. Wenn du die richtige Bewegung deines Körpers und die Atmung mit einbeziehst, sollte dir das eigentlich mehr Genuss bringen und deine Sexualität wird sich erfüllter anfühlen. 

Ich weiss nicht, was du von einem Andrologen oder Urologen erwartest. Bei dir ist ja alles in Ordnung (du hast eine Erektion und einen Orgasmus mit Ejakulation) , da können sie auch nichts machen. Bei einem Sexualtherapeuten könntest du lernen wie du Sexualität geniessen kannst, ohne sie an überhöhten und für dich im Moment unrealistischen Vorstellungen festzumachen.

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Frage Nr. 39588 von 23.03.2025

Hallo
Ich habe die Hormonspirale Kylena. Ich nehme ein Johanniskrautpräparat. Ich habe gelesen, dass die Spirale nur lokal wirkt und das Präparat deshalb keine Auswirkung haben sollte. Stimmt das?

Unsere Antwort

Ja, das stimmt. Die Hormone der Hormonspirale werden im Gegensatz zur Pille nicht durch den Darm aufgenommen. Deshalb wird ihre Wirkung auch nicht durch Verdauungsprobleme oder Antibiotika beeinflusst. Auch andere Medikamente beeinflussen die Wirkung nach heutigem Stand des Wissens nicht. Mehr über die Hormonspirale erfährst du in diesem Text.

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Frage Nr. 39584 von 23.03.2025

Ich habe heute den Anruf bekommen von meiner Frauenärztin, dass ich einen PAP 3d habe und in 3-6 Monaten wieder kontrollieren kommen soll. Ich hab wahnsinnige Angst, dass das was malignes wird. Ich hab mich auch etwas eingelesen, allerdings steht das überall etwas anders drin und bon jetzt verwirrt (Krebsvorstufe vs kein Krebsvorstufe sondern nur momentane HPV Infektion).
Ich bin w, 25 und bin seit meinem 18. Lebensjahr hpv (gardasil) geimpft.
Ich hab seit 1 jahr einen neuen Partner, der vor mir doch einige Sexualpartner hatte (er meinte er habe V.a. , aber nicht immer, mit Kondom verhütet). Ich hingegen nur einen, wo wir beide unser erstes Mal zusammen hatten. Deshalb denke ich, dass ich es von meinem jetzigen Partner habe.
1)Ich weiß nicht wie umgehen mit dieser Ungewissheit. Wie häufig haben junge Menschen das? Besonders wenn der Test für längereZeit auffällig sein sollte.
2) soll ich keinen ungeschützten GV mehr haben um die Heilungschancen zu erhöhen bis zur nächsten Testung?
3) soll sich mein Partner ebenfalls testen lassen bzw. untersuchen? Ist da ein Urologe oder Dermatologe besser?
4) kann das ein ping pong Effekt werden wo er mich und ich ihn dann anstecke?
5) bin ich ansteckend?
6) Generell, wie soll ich mich jetzt am besten verhalten/schützen?
Danke im Voraus!

Unsere Antwort

Eine HPV-Infektion ist etwas sehr häufiges, insbesondere in deinem Alter. Sexuell aktive Menschen kommen in ihrem Leben zu fast 80% mit HPV-Viren in Kontakt, das heisst, es ist eigentlich normal. Und meistens kann unser Immunsystem mit dem HPV-Virus umgehen, das heisst eine HPV-Infektion heilt in den häufigsten Fällen wieder ab. Manchmal gelingt es dem Virus, leichte Zellveränderungen am Gebärmutterhals zu verursachen, so wie in deinem Fall mit dem PAP 3d. Das ist die leichteste Zellveränderung am Gebärmutterhals und sie heilt in der Mehrzahl der Fälle wieder ab. Es ist einfach nötig, dass man es im Auge behält und in 6-monatigen Abständen kontrolliert. Häufig bilden sich solche Zellveränderungen innert einem (bis 2) Jahr(e) wieder zurück. Und falls sich in einem seltenen Fall die Zellveränderung verschlechtern sollte, hat man immer noch genügend Zeit für eine Behandlung. Das Gute an den Vorsorgeuntersuchungen ist, dass eben schon sehr milde Zellveränderungen gesehen und beobachtet werden können, und dass durch das Überwachen verhindert werden kann, dass man eine Verschlechterung der Zellveränderung verpassen würde. Manchmal braucht es ein wenig Geduld, bis sich die Zellveränderung normalisiert hat, aber es ist der wahrscheinlichste Fall, dass die Veränderung wieder abheilen wird. 

1) Wie sollst du mit der Ungewissheit umgehen? Versuche ruhig zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass das Wahrscheinlichste eine Wiederabheilung ist. Und dass du durch die Kontrollen unter einer guten Überwachung stehst. Du musst also keine Angst haben, Gebärmutterhalskrebs zu bekommen, denn auch bei einer Verschlechterung des Befunds könnte durch eine Therapie (Konisation) die Zellveränderung geheilt werden
2) Sollst du keinen ungeschützten GV mehr haben mit deinem Freund? Nein, das ist nicht nötig, 
3) Soll sich dein Partner testen und untersuchen lassen? Nein, das ist nicht nötig. HPV ist vor allem für Frauen ein Thema, weil er Zellveränderungen am Gebärmutterhals machen kann. Am Penis gibt es in der Regel keine gefährlichen Zellveränderungen durch HPV.
4) Nein, ein Ping-Pong Effekt ist nicht zu befürchten.
5) Du bist nicht im Sinn einer übertragbaren sexuellen Infektion ansteckend, so wie das bei Chlamydien zum Beispiel der Fall wäre und wo man sich mit Kondomen schützen müsste. Denn wie gesagt sind HPV-Viren sehr weit verbreitet, das heisst eigentlich, dass man davon ausgehen muss, dass die meisten Menschen früher oder später mit HPV in Kontakt kommen, und dass das Immunsystem meist genügend stark ist, um sich gegen diese Viren zu wehren.
6) Das Wichtigste, was du tun kannst, ist dein Immunsystem gut zu unterstützen. Das machst du, indem du nicht rauchst, genügend schläfst, dich regelmässig bewegst und dich gesund ernährst mit viel Frischkost. 
 

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Frage Nr. 39583 von 22.03.2025

Hallo liebes Lilli-Team,
ich habe seit mehreren Monaten ein brennen am Scheideneingang, der Innenseite der kleinen Labien und manchmal am After. Ich bin 38. Es fühlt sich nach sehr wunder Schleimhaut an. Ich denke dann jedes Mal an einen Pilz aber der wird jedes Mal durch meine Gyn ausgeschlossen. Ich schaue sehr oft nach ob die Schleimhaut gerötet ist, bin da inzwischen schon fast etwas zwanghaft.


Im Moment steht der V.a vulvodynie im Raum, ab April bekomme ich Physiotherapie.
Ich habe schon gar keine Lust mehr auf Sex. Ich bin zwar Single, gehe ab und zu mal auf ein Date aber wirklich entspannt bin ich nicht dabei. Das Brennen wird wenn durch mechanische Reizung schlimmer und das ist ja beim Verkehr unvermeidbar.
Aber auch im Alltag brennt es, und seit den letzten 2 Wochen bekomme ich es nicht mehr in den Griff. Habe schon meine Unterwäsche geändert Baumwolle und normale Slips statt Strings. Morgens nach dem Toilettengang ist es sehr unangenehm durch das Papier aber mehr als 4-lagig geht ja nicht. Ich habe auch schon alle möglichen Fettcremes ausprobiert aber nichts nimmt mir wirklich das Brennen.
Ich bin langsam wirklich verzweifelt und es ist einfach zermürbend. Mein letzter Versuch ist jetzt noch die "Ilon protect salbe".

Vielleicht habt ihr noch einen Rat was helfen kann oder woran es überhaupt liegt, meine Gyn ist da inzwischen auch ratlos denke ich und mich noch zu einem FA für Vulvodynie geschickt. Das ist auch alles richtig, aber ich will dieses brennen weg haben.
Vorab schonmal vielen vielen lieben Dank für die Hilfe.

Unsere Antwort

Ein so langanhaltendes Brennen an der Vulva kann äusserst belastend sein, und es ist möglich, dass es sich um eine Vulvodynie handelt.

Hast du schon unser Kapitel über Vulvodynie gelesen? Da findest du viele nützliche Informationen. Beachte insbesondere den Abschnitt über den Zusammenhang von Schmerzen und angespannte Muskeln im Beckenboden und wie du mit verschiedenen Übungen, zum Beispiel der Beckenschaukel, die Spannung im Becken vermindern kannst und vermehrten Energiefluss reinbringen kannst. Denn Schmerzen sind meistens Ausdruck einer gestauten Energie im Körper. 

Ein weiterer Lösungsansatz könntest du über die Ernährung probieren. Die chronische Entzündung der Vulva kann manchmal Ausdruck einer autoimmunen Reaktion sein, bei welcher dein Immunsystem im Darm durch bestimmte Nahrungsmittel getriggert wird und es zu einer Immunreaktion kommt, die zu Entzündungen an bestimmten Körperstellen, wie eben zum Beispiel der Vulva führt. Die häufigsten Trigger oder "Allergie"-Auslöser sind Gluten (zB in Weissmehl, also Brot, Pasta, Pizza etc), Eier und Milchprodukte. Du könntest eine 3wöchigen Testphase machen, in welcher du diese Nahrungsmittel zuerst alle weglässt. Dies nennt man auch Eliminationsdiät. Falls die Beschwerden in der Vulva besser sind nach diesen 3 Wochen, hast du einen Hinweis dafür, dass du auf bestimmte Nahrungsmittel reagierst. Du kannst nach diesen 3 Wochen zum Beispiel zuerst Glutenhaltige Nahrungsmittel wieder einführen (und Milchprodukte und Eier noch weglassen) und sie 2-3 Tage testen, ob die Beschwerden nun unter Gluteneinnahme wieder stärker werden. Falls ja, lässt du mal für einige Monate Gluten weg, damit die Entzündungsreaktion abklingen kann. Falls die Beschwerden trotz Gluten weiterhin besser sind, weisst du, dass es nicht das Gluten ist und du kannst du nun die Eier testen für 2-3 Tage. Und zum Schluss wieder die Milchprodukte einführen und schauen, was passiert. Ich hatte in meiner gynäkologischen Sprechstunde schon einige Frauen mit Vulvodynie, welche durch die Eliminationsdiät herausfinden konnten, auf welche Nahrungsmittel sie reagieren und durch das Weglassen wurden ihre Symptome deutlich besser. 

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Frage Nr. 39582 von 22.03.2025

Danke für eure Antwort zu Frage Nr 39533.

Ich finde es schwierig zu sagen, ob die Therapie mich derzeit weiterbringt. Nicht wirklich.
Ich habe aber zusätzlich mit Shiatsu angefangen, was etwas in mir in Bewegung bringt, weil es mit Körperwahrnehmung, Intuition, Nähe zulassen und Verletzlichkeit zu tun hat. Ich fühle mich dadurch mehr in meinem Körper. Und was auch hilft, ist Feminismus/ die Auseinandersetzung damit.

(Könntet ihr bitte untenstehenden Text kürzen? Danke)
[...]

Unsere Antwort

Danke für deine Rückmeldung. So kann ich mir ein besseres Bild machen.

Ich halte es für eine sehr gute Idee, dass du Shiatsu machst. Und auch, dass du dich mit Feminismus auseinandersetzt. Es ist toll, dass du außerhalb der Therapie Wege findest, voranzukommen. Das ist sehr wertvoll, um dein Leben in die Hand zu nehmen.

Bezüglich Selbstbefriedigung ist es ratsam, ganz langsam anzufangen, sodass es dabei nicht zum Wiedererleben von schmerzhaften Erinnerungen kommt. Dein Ziel ist es ja, etwas angenehmes zu erleben und dafür braucht es ausreichend Behutsamkeit. Da du Shiatsu machst, bist du wahrscheinlich damit vertraut, mit den Händen dem Körper zu lauschen. Du könntest dir Gelegenheiten schaffen, wie du mit deinen Brüsten und deiner Vulva und Vagina in dieser Qualität in Verbindung gehst. Also einfach mal eine Hand auflegen und deiner Intuition folgen. Wenn es sich nach zu viel anfühlt, mach wieder weniger. Falls du mal in die Überforderung kommst, betrachte es als eine Lernerfahrung, dass das ein bisschen zu viel war.  Vielleicht möchtest du dich auch mit Atemübungen vorbereiten, sodass du in einem guten Zustand bist, bevor du deinen Körper auf eine sexuelle Weise entdeckst. Vielleicht fallen dir selbst noch Möglichkeiten ein, wie du deine Ressourcen aus dem Shiatsu nutzen kannst.

Lies dazu bitte auch unseren Text Wie komme ich mit meinen sexuellen Fantasien besser klar? Darin erfährst du wie viel Einfluss du mit deinem Körper auf die Inhalte der Fantasien nehmen kannst.

Ich möchte dich sehr dazu ermutigen klar zu bleiben in deinem Wunsch nach Abstand. Deine Wahrnehmung ist richtig, es hat dir geholfen, dich zu distanzieren. Du beweist große Stärke und viel Mut, da du dich trotz dieser Erfahrungen auf den Weg machst, Sex und Liebe auf eine neue und angenehme Weise erleben zu können. Gewalt in der Familie hinterlässt tiefgreifende Verletzungen. Es ist gut, dass du Mitgefühl entwickelst mit dem Mädchen, das unter diesen Umständen groß geworden ist. Du kannst dir heute den Trost spenden, den du damals nicht bekommen hast. Schau dazu doch auch mal in unsere Texte Warum ist Gewalt in der Familie besonders schlimm? und Wie löse ich mich von meiner Kindheit?

Wie ist es bei dir mit engen Freundschaften? Gibt es da jemanden, dem du dich anvertraut hast oder dem du dich anvertrauen möchtest? Du hattest uns geschrieben, dass du sonst niemanden hast, mit dem du darüber reden kannst. Könntest du vielleicht über die Zeit Vertrauen zu jemandem aufbauen, der dir jetzt schon nahe steht? Woran könntest du erkennen, dass eine Person vertrauenswürdig ist?

Du kannst uns wieder schreiben. Wenn du möchtest, verschriftliche welche Gedanken dir kommen beim Lesen der Texte und beim Kontakt mit deinem Körper. Gib dann bitte wieder die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 39581 von 22.03.2025

Frage 39488 war von mir.
Ja wir machen coitus interruptus. Das hat auch eigentlich immer funtioniert. Und sie nimmt auch die Pille. Kurz vor meinem Samenerguss ziehe ich meinen Penis raus und komme auf ihrem Bauch. Doch iregenwie hat die Pille nicht gewirkt. Sie hat gestern 3 Tests gemacht und die waren alle positiv. Können die Tests auch falsch sein? Wie kann sie schwanger sein wenn ich rausziehe und sie die Pille nimmt? Wir wissen echt nicht was wir machen sollen.

Unsere Antwort

Die Tests sind mit grosser Wahrscheinlichkeit richtig. Vor allem negative Testresultate können falsch sein. Denn das Schwangerschaftshormon, das der Test misst, steigt erst nach und nach. Mehr dazu steht in unserem Text Ab wann und wie funktioniert der Schwangerschaftstest?

In eurem Fall zeigen drei positive Tests ein ziemlich sicheres Resultat. Ich würde euch daher raten, euch an eine Beratungsstelle, an die Frauenärztin deiner Freundin, oder an ihre Hausärztin zu wenden. Je nachdem, wie gut ihr mit den Eltern darüber sprechen könnt, wären auch sie eine gute erste Anlaufstelle.

Zu deiner Frage, wie das passieren konnte: Kein Verhütungsmittel schützt zu 100 Prozent. Womöglich hat sie die Pille vergessen, hatte Durchfall oder Erbrechen. In diesem Text wird die Sicherheit der Pille generell erklärt. Lies bitte auch Antibabypille: Was vermindert ihre Wirkung?. In diesem Text wird gut erklärt, wie man die Pille korrekt einnimmt. 

Für euch relevant sind jetzt konkrete Tipps für Anlaufstellen, denn ihr braucht jemanden, der euch vor Ort berät. Auf bei Sexuelle Gesundheit sind ganz übersichtlich eure möglichen nächsten Schritte aufgeführt und schaut auch in diese Übersicht mit Beratungsstellen in eurer Nähe.

Auf jeden Fall rate ich euch ein Gespräch mit einer Fachperson: Einerseits um eure Gefühle zu deponieren und anderseits um eure Optionen anzuschauen.

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Frage Nr. 39579 von 21.03.2025

Liebes Team,

auf eurer Seite 'Pornos sind die nicht die sexuelle Wirklichkeit' möchte ich ein paar Dinge kritisieren, wenn ich das darf:

1. In Pornos wird vieles übertrieben, denn ihr Ziel ist, die Zuschauer möglichst schnell und stark zu erregen.

Hier ist das Wort Zuschauer nicht gegendert. Ich denke, das ist ein Versehen, weil auch sehr sehr viele Frauen Pornos gucken.

2. 'Auch Frauen sind nicht immer und nicht zu allem bereit, wie das oft in Pornos dargestellt wird. Viele Pornodarstellerinnen sind gar nicht erregt und spielen ihre Lust, ihre Erregung und ihre Orgasmen nur vor.'

Auch hier vermisse ich das Gendern. Ihr wollt sicher nicht sagen, dass Männer immer zu allem bereit sind? Mich stört diese einseitige und reflexartige Schutzhaltung bei Pornodarstellerinnen, dass sie Szenen, die ihr nicht gut findet, natürlich nicht erregt sein können. Das halte ich für eine sehr gewagte These. Biologische Mechanismen und Reflexe laufen bei ihnen genauso ab wie bei Männern. Vielleicht sind die Darstellerinnen hoch erregt.

Ich möchte sogar provokant fragen, ob es nicht sexistisch ist, ihnen ihren Sextrieb abzusprechen, nur weil ihr oder andere Frauen bei bestimmten Szenen der Meinung seid, die Darstellerinnen sollten das nicht erregend finden. Das ist etwas übergriffig. Was soll eine Frau denken, die das anguckt, sehr erregt wird und hier liest, dass sie das nicht sollte, weil sogar die involvierten Darstellerinnen das angeblich nur vorspielen?

Bei den tausenden Pornos, die durchs Internet wandern, ist es ehrlich gesagt, gerade zu lächerlich zu behaupten, Frauen würden das alle gegen ihren Willen machen und wären nicht erregt. Dieser verzweifelte Versuch, Frauen von jeder Form von Triebhaftigkeit und Geilheit loszusagen, während super viele Frauen Pornos gucken, ist die Doppelmoral, die mich in unserer Gesellschaft stört.

Spielen Männer auch ihre Erregung? Warum schreibt ihr das nicht in dem Satz? Ist das nicht sexistisch, ihnen nur wegen ihres Geschlechts zu unterstellen, dass sie alles erregend finden und alles machen wollen und nichts eklig finden? Vielleicht steht auch im Drehbuch etwas, was ein Mann nicht machen möchte und eklig findet (wobei man(n) vermutlich bereits eine sehr niedrige Ekelschwelle hat, wenn man in Pornos mitspielt). Bei Männern ist die Hemmschwelle vielleicht sogar höher als bei Frauen, weil Pornodarsteller den Prototypen des 'echten Mannes' verkörpern sollen. Dann z.B. Oralsex abzulehnen lässt ihn als Schlappschwanz darstehen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Männer (egal ob Porno oder Paarsexualität) insgeheim aus Pflichtgefühl ihnen selbst oder der Partnerin gegenüber über ihre Grenzen gehen, um nicht als Versager darzustehen. Selbstverständlich sind auch die Männer in der Pflicht für ihre Grenzen einzustehen, aber Männern nur wegen ihres Geschlechts zu unterstellen, sie würden das alles gerne machen und wären erregt, und Frauen reflexartig ihren selbigen abzusprechen, ist nicht nur komplett falsch sondern auch sexistisch.

Ich hoffe, ihr könnt meine Kritik konstruktiv verarbeiten. Vielen Dank :)

Unsere Antwort

Vielen Dank für deinen Input. Wir werden den Text überarbeiten.

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Frage Nr. 39578 von 21.03.2025

Ich hätte ein Frage zu eurer Antwort der Frage 39520:

"Es kann sein, dass eine Frau erst Stress abbauen muss, um Lust auf Sex mit einem Mann zu bekommen. Und vielleicht hat sie trotz Stress Lust auf Sex mit einer Frau, weil sie beim Sex mit einer Frau ganz andere sexuelle Handlungen machen würde."

Wie kommt ihr denn auf sowas? Eine heterosexuelle Frau ist ja heterosexuell, weil sie biologisch den männlichen Körper erregend findet und nur mit ihm sexuelle Handlungen machen möchte oder wie kommt ihr darauf, dass die Fragestellerin bisexuell ist? Das hat sie doch gar nicht geschrieben? Genauso andersherum. Ein heterosexueller Mann wechselt doch nicht plötzlich seine Orientierung, weil er Stress oder weniger Stress hat. Außerdem: Warum sollte sie erst Stress abbauen, um Lust auf einen Mann zu bekommen? Was sollte das für ein Grund sein? Entweder sie findet den männlichen Körper biologisch geil (heterosexuell) oder nicht. Das müsste für Männer logisch genauso gelten? Warum sollte ein Mann erst Stress abbauen müssen, um Lust auf Sex mit einer Frau zu bekommen und wenn er Stress hat, hat er plötzlich Lust auf Männer? Da würde ich mir als Frau ziemlich Gedanken machen, ob er wirklich auf mich steht, wenn er erst Stress abbauen muss, um Lust auf eine Frau zu bekommen. Wenn man im Stress Lust auf ein bestimmtes Geschlecht hat, wechselt der biologisch angelegte Trieb nicht plötzlich die Seiten. Das ist doch angeboren? Wenn ich Stress abbauen muss, um Lust auf den/die Partner/in zu entwickeln, klingt das nicht nach biologischem Trieb, sondern nach emotionaler Nähe, die aber nichts an der biologischen Orientierung ändert. Entweder ich stehe auf Männer oder Frauen (wenn ich heterosexuell bin). Es haben zwar auch schon einige Männer geschrieben, dass sie auch oder sogar mehr Lust auf Männer haben, obwohl sie mit Frauen zusammen sind, aber ich habe nie gelesen, dass das je nach Stresssituation wechselt. Ist die sexuelle Orientierung (Hetero oder Homosexualität) nicht angeboren?

Unsere Antwort

In unserer Antwort auf Frage 39520 ging es um die Lust auf Sex, und nicht um die sexuelle Orientierung. Wir haben erklärt, wie fluide die Lust auf Sex sein kann. Es ging darum, dass der Lusttyp von Person zu Person unterschiedlich ist, und sich auch im Laufe der Zeit oder in verschiedenen Situationen verändern kann. Dafür haben wir Beispiele gegeben. Der Satz, den du zitiert hast, war nur eines der vielen Beispielen, und dieses Beispiel bezog sich auf eine bisexuelle Frau. Es ging in diesem Beispiel nicht speziell um die Fragestellerin. Und es ging nicht darum, dass eine Person abhängig vom Stress ihre sexuelle Orientierung ändert.

Die sexuelle Orientierung und die Lust auf Sex sind zwei unterschiedliche Dinge. Stress kann einen Einfluss auf die Lust auf Sex haben, aber nicht auf die sexuelle Orientierung. Man kann zum Beispiel eine Person sexuell anziehend finden, aber trotzdem mal mehr und mal weniger Lust auf Sex mit ihr haben. 

Und übrigens ist die sexuelle Orientierung nicht in Stein gemeisselt. Bei manchen Menschen ändert sich die sexuelle Orientierung im Laufe des Lebens. Wenn dich das genauer interessiert, lies doch mal diesen Text.

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Frage Nr. 39576 von 21.03.2025

Guten Abend,

ich habe die Frage 39532 gelesen und habe eine Frage zu eurer Antwort: Ihr schreibt "Eine Abneigung gegenüber dem Penis lässt keine Schlussfolgerungen über deine sexuelle Orientierung zu." Wie könnt ihr da so sicher sein? Natürlich kann ein Trauma einer Fastvergewaltigung Flashbacks beim Anblick des Penis auslösen, aber die Frage, ob Frauen einen Penis nicht so toll finden, können wir natürlich mit einem faktischen Nein beantworten. Berichte hier oder Studien beweisen nur das offensichtliche, den sexualbiologischen Reiz. Dass Frauen auf den männlichen und Männer auf den weiblichen Genitalbereich stehen, ist ja Biologie. Das ist ja nicht erlernt. Evolutionär wäre es vorteilhaft, keine Abneigung gegen die Genitalien des anderen Geschlechts zu haben, weil das die Fortpflanzung erschwert.

Andererseits interessiert es mich doch: Bei mir (heterosexuell) würde ich zum weiblichen Genitalbereich nicht direkt von einer Abneigung sprechen, aber dass nackte Genitalien nicht gerade angenehm sind, ist doch normal. Und dass weibliche Genitalien deutlich unangenehmer aussehen als männliche, ist Anatomie. Aber das geht ja allen Männern so, wenn sie sich nicht mit vielen Pornos das natürliche Ekelempfinden abstumpfen, was leider wohl die meisten tun. Trotzdem finde ich den Anblick des Genitalbereichs einer bekleideten Frau attraktiv (bei höchster Körperhygiene auch nicht eklig). Bei Männern ist da einfach nichts (weder Ekel, noch Erregung).
Wenn die Fragestellerin aber sogar den Penis, der objektiv weniger unangenehm aussieht, schlecht angucken kann, ist das offensichtlich auf das Trauma zurück zu führen. Das wäre ja nicht mal bei Homosexualität. Ich bin ja nicht schwul und finde den Anblick eines Penis weniger unangenehm als einer Vulva.

Wie passiert es denn, dass Menschen (Männer und Frauen) sich mit nackten Genitalien anfreunden können (die meisten sogar Oralsex machen)? Ist das doch gelernt und/oder ein Produkt von Pornos, wo das Gehirn die Nacktbilder irgendwann mit dem Erregungsgefühl verknüpfen? Pornos gucken Leute ja dann, wenn sie erregt sind/werden wollen.

Unsere Antwort

Aus klinischer Erfahrung wissen wir, dass alles vorkommt. Heterosexuelle Frauen, die Penisse furchtbar finden, homosexuelle Frauen, die Penisse furchtbar finden, Heterosexuelle Männer, die Vulven furchtbar finden, homosexuelle Männer, die Vulven toll finden... Deshalb sagen wir so klar, dass niemand beurteilen kann, ob eine Person auf Frauen oder Männer steht aufgrund der Abneigung gegenüber dem jeweiligen Genital. Man kann daraus eben keine Schlussfolgerung ziehen.

Die Beziehung zum eigenen Genital und zum Genital anderer Geschlechter ist gelernt und kann entwickelt werden.

Es ist eine verkürzte Betrachtung, den Bezug zum Genital nur auf die Fortpflanzung zu beziehen. Menschen sind durchaus in der Lage, sich fortzupflanzen, ohne den Penis oder die Vulva besonders toll zu finden.

Ekel vor Genitalien ist eine von vielen Möglichkeiten. Ekel ist dabei genauso natürlich wie Neugier oder Zuneigung oder eine neutrale Einstellung.

Du beziehst dich in deiner Beschreibung viel auf die Biologie. Die spielt zweifelsohne eine Rolle, aber die sexuelle Lerngeschichte auch.

Jede sexuelle Lerngeschichte ist ganz persönlich. Das unangenehme Gefühl ist für dich normal. Bei anderen Menschen ist das deshalb nicht so. Es gibt sehr unterschiedliche Haltungen dazu, ob der Anblick eines Penis oder einer Vulva angenehmer ist. Du findest es für dich normal, dass weibliche Genitalien deutlich unangenehmer aussehen.

Der Aufbau einer guten Beziehung zum eigenen Geschlecht ist mit vielen Lernschritten verbunden. Und eine gute Beziehung zum eigenen Geschlecht ist förderlich für eine gute Beziehung zum Geschlecht der anderen Person. Ausserdem finden wir tendenziell nicht so schön, was uns fremd ist. Was vertraut wird, kann besser mit angenehmen Gefühlen und mit einer positiven Bewertung verbunden werden. Mehr dazu steht auch in unserem Text Reisetipps für die Reise durchs weibliche Geschlecht. Es geht also nicht darum ein "natürliches Ekelempfinden" abzustumpfen. Menschen haben sich auch lange bevor es Pornos gab mit Genitalien vertraut gemacht.

Du sprichst traumatische Erfahrungen an. Auch hier lohnt sich eine differenziertere Betrachtung. Es gibt Menschen mit sexuellem Trauma mit sehr positiver Beziehung zu ihrem und dem anderen Genital. Und es gibt Menschen, die nie ein sexuelles Trauma erlebt haben, und eine regelrechten Phobie vor Genitalien haben. Das muss man sich von Mensch zu Mensch anschauen. Es gibt nicht "die Frauen", oder "die sexuell Traumatisierten" solche pauschalen Aussagen sind in aller Regel falsch.

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Frage Nr. 39573 von 19.03.2025

Ich werde mich so schnell als möglich sterilisieren lassen,definitiv kein Kinderwunsch.Meine Frage habe bei Mens starkes PMS.Habe gelesen Eileiter entfernen löst dieses für mich mühsame ,schmerzhafte Problem.Total OP möchte ich nicht zu jung für (wie meine Mam sagt )Umwandlung.Was ist die unkomplizierte Lösung ;Sterilisation und PMS?

Unsere Antwort

Ich weiss nicht, woher du diese Information hast, aber sie ist nicht richtig. Eine Eileiterentfernung ändert überhaupt nichts an einem Prämenstruellen Syndrom (PMS) und ist auf keinen Fall empfohlen. Auch gegen eine starke Menstruation hilft eine Eileiterentfernung nichts. Oder redest du von den Eierstöcken? Aber auch eine Eierstockentfernung wäre sicher nicht empfehlenswert, denn danach hättest du einen Hormonmangel, der zu einer vorzeitigen Menopause mit Symptomen wie Wallungen führen würde und hätte auch negative Auswirkungen auf die Knochendichte. Auch eine Gebärmutterentfernung ist nicht zu empfehlen.

Eine starke Menstruation und eine PMS kann auf verschiedene Arten behandelt werden.

Gegen PMS helfen zum Beispiel Mönchspfeffer-Präparate. Mit einer Hormonspirale oder mit der Pille könnten die starken Menstruationen abgeschwächt werden. 

Eine Sterilisation bedeutet, dass die beiden Eileiter durchtrennt werden, und es so nicht mehr zu einer Schwangerschaft kommen kann. Sie ändert aber nichts an der Stärke der Blutung oder am PMS. 

Am besten lässt du dich bei deiner Frauenärztin beraten.

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Frage Nr. 39571 von 19.03.2025

Ich 46 war mit meinem Adoptivkind 14 m Schwimmen , das Schwimmbad wird grade groß umgebaut dadurch gibt es nur Gemeinschaftsumkleiden was kein Problem ist weil Nacktheit normal bei uns ist . Als wir uns umgezogen haben hat er eine Erektion bekommen und ich habe ihm gesagt das dass keine Problem ist er hat sich wirklich geschämt . Es gibt ja 14 jährige die sind noch kindlich aber er ist schon ein richtiger Mann . Sein Penis ist der eines erwachsen Mannes und er hat sich sehr schnell aufgerichtet er konnte nichts dafür das habe ich ihm auch gesagt weil er sich sehr geschämt hat .
Ich bin ja hier anonym und jetzt kommt der Punkt für den ich mich schäme und Probleme habe drüber zu reden . Mich hat es erregt das sein Penis steif geworden ist , er hat mich dabei angeguckt auf meine Brust und zwischen die Beine und dann schwups richtet er sich auf ,dafür schäme ich mich . Ich hatte auch die Fantasie ihn in den Mund zu nehme das hat mich auch stark erregt , wie soll ich damit umgehen wenn solche Gedanken kommen !? Lieben Gruß

Unsere Antwort

Wir haben einen sehr ausführlichen Text über sexuelle Fantasien und ihre Bewertung geschrieben. Der Titel heisst «Wie komme ich mit meinen sexuellen Fantasien besser klar?» WIr bitten dich, diesen Text in Ruhe zu lesen. Wir möchten damit zur Beruhigung der Gefühle beitragen, die dich beunruhigen und beschämen. Du hast die Erregung deines Adoptivkindes erlebt und wurdest selbst erregt. Erregung steckt an. Das ist normal. Du hast dabei auch gemerkt, dass dein Adoptivsohn zu einem gesunden Mann heranwächst. Deine Aufgabe ist jetzt, Fantasie und Wirklichkeit gut zu unterscheiden. Du weisst, dass dein Adoptivsohn kein Sexualpartner für dich ist. Er ist ein Kind, dass gerade geschlechtsreif geworden ist und jetzt lernt, die eigene Erregung wahrzunehmen und zu steuern. Du hast für einen Augenblick etwas von dieser Entwicklung gemerkt. Das hat Fantasien in dir entstehen lassen, zu denen du jetzt eine Haltung findest. Je mehr du die Scham verstärkst, desto eher kehren die Fantasien zu dir zurück. Je mehr du die fantasierten sexuellen Handlungen an deinen Adoptivsohn bindest, desto mehr wirst du dich vielleicht zum Handeln aufgefordert fühlen und dich dafür schämen oder verachten. Es geht also darum, dich zu beruhigen und deinem Adoptivsohn Raum für seine sexuelle Entwicklung zu lassen. Dazu gehört, dass du ab und zu merkst, dass neben dir ein sexueller Mann aufwächst. Er braucht für diese Entwicklung Zeit und Kraft. Du kannst deine eigene Sexualität mit dir selbst und in den von dir gewählten Partnerschaften ausleben. Dein Schamgefühl zeigt dir, dass er kein Partner für dich ist. Auch deine Werte wissen das.

Wir haben einen weiteren Text geschrieben, der beschreibt, wie du deine Fantasien beeinflussen kannst. Ebenso könnte es sinnvoll sein, dass du dich damit beschäftigst «Wie sexuelle Erregung funktioniert». Darin erfährst du, dass sexuelle Erregung durch einen Reflex ausgelöst wird. Du kannst diesen Reflex nicht willentlich beeinflussen. Du kannst aber lernen, dass nicht jede sexuelle Erregung in sexuelle Handlung umgesetzt werden muss. Du steuerst dein Verhalten und lässt dich durch Spontanfantasien nicht aus deinem Wertekonzept bringen.

 

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Frage Nr. 39570 von 19.03.2025

Ich w21 habe Schmerzen bei penetration. Die Schmerzen sind stechend eher im inneren. Da, wo die Spitze vom Dildo ist. Dabei ist es egal, wie weit er drinnen ist. Das ist so, seit ich damit angefangen habe.

Unsere Antwort

Wenn ich dich richtig verstehe, kannst du den Dildo leicht mit deiner Vagina aufnehmen. Das Aufnehmen selbst geht schmerzfrei. Er gleitet also problemlos in die Vagina hinein. Wenn der Dildo dann drin ist, tut es stechend weh. Die stechenden Schmerzen hast du sowohl vorne Richtung Vaginaeingang als auch weiter hinten in der Vagina.

Um den Schmerzen etwas mehr auf die Schliche zu kommen, empfehle ich dir, deine Finger statt des Dildos zu benutzen. Hast du die Schmerzen auch, wenn du mit deinem Finger hineingehst? Was kannst du verändern, damit die Schmerzen weniger werden und was kannst du tun, um sie zu verstärken?

Mit den Fingern kannst du auch spüren, ob deine Vagina sich im Innern aufgespannt hat. Mehr dazu steht in unserem Text Schmerzen beim GV durch fehlende sexuelle Erregung.

Ich habe noch kein klares Bild, woran die Schmerzen in deinem Fall liegen. Aber du könntest mal ausprobieren, wie es ist, wenn du deine Vagina massierst, bevor du den Dildo benutzt. Außerdem kannst du ausprobieren, welchen Unterschied es macht, wenn du dein Becken bewegst und mit dem Winkel spielst.

Schau mal, ob du damit weiterkommst. Du kannst uns auch wieder schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 39568 von 18.03.2025

39496
Ich hatte erst bei einer sexuellen Handlung einen Orgasmus und sonst schaffe ich es nur mit dem Womanizer. Wenn mein Partner mich Oral oder mit den Fingern befriedigt habe ich immer das Gefühl ich stehe kurz vor dem Orgasmus (Kribbeln in den Füssen, Wärme gefühl). Ich kenne die anzeichen die ich vor einem Orgasmus bekomme und diese habe ich mit meinem Partner auch. Die anzeichen hören dann auf und es kommt nicht zu einem Orgasmus.
Die Bauchschmerzen sind im Unterbauch und meist kurz aber sehr heftig. Ich hsne das Gefühl, dass ich sehr entspannt bin und Verdauungsprobleme habe ich nicht.

Unsere Antwort

Verstehe ich richtig, dass du mit dem Womanizer einen Orgasmus ohne Schmerzen im Anschluss erlebst?

Deine Beschreibung, dass du sehr entspannt bist, passt für mich noch nicht ganz ins Bild. Woran merkst du die Entspannung? Könntest du das nochmal beobachten beim nächsten Mal? Wo spannst du an? Wo bist du locker?

Es ist in der Regel so, dass mit der sexuellen Erregung auch die körperliche Anspannung steigt. Wenn du bis kurz vorm Orgasmus kommst, würde ich vermuten, dass du deine Muskeln anspannst. Es könnte auch sein, dass du sehr lockere Muskeln hast in der sexuellen Erregung. Das würde ebenfalls erklären, warum es dir nicht gelingt, die sexuelle Erregung bis zum Orgasmus zu steigern. Jedoch erklären sich mir in dem Fall nicht die Schmerzen.

Um dir weiterzuhelfen, würde ich gerne verstehen, was du genau mit deinem Körper machst, wenn du beim Sex mit einem Partner versuchst, zum Orgasmus zu kommen. Lies dazu bitte unsere Texte Sexuelle Erregung mit Druck und Muskelspannung, Sexuelle Erregung mit Vibrator oder Duschstrahl und Sexuelle Erregung durch schnelles Reiben.

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Frage Nr. 39567 von 18.03.2025

Hallo, ich bin männlich, Anfang 30 und ich habe eine große Angst entwickelt, dass ich durch mein Sperma ungewollt eine Schwangerschaft auslösen könnte. Hierbei ist es egal, ob es sich um eine fremde Frau, Freunde oder Familienmitglieder handelt, die Befürchtungen sind überall gleich hoch. Ich vermeide Toilettengänge außerhalb meiner vier Wände, reinige mich übermäßig, bin schreckhaft bei Berührungen und auch Selbstbefriedigung übe ich schon lange nicht mehr aus. Und wenn ich doch einmal mit einem Samenerguss in der Nacht aufwache oder tagsüber Sperma in der Boxershorts wiederfinde, so geht es für mich stets für längere Zeit mit vielen Sorgen unter die Dusche.

Auf dieser Seite habe ich die Informationstexte bereits öfter gelesen, dass Spermien nur wenige Minuten an der Luft oder in der Vagina nur bis zu 3 Stunden überleben. Wenn ich dann jedoch anhand der Boxershorts oder anderen Stellen auch nach Stunden feststellen muss, dass der Fleck doch nicht eingetrocknet ist, drehen sich meine Gedanken schnell wieder im Kreis. Ich werde nicht selten von meinem Ehrgeiz angetrieben, das Problem angehen zu wollen und schlussendlich dann doch von meinen Ängsten zurückgehalten. Doch nun möchte ich mein Verhalten radikal ändern, denn so kann und soll es nicht mehr weitergehen. Ich weiß, dass wenn ich den Sprung jetzt nicht alleine schaffe, ich mir Unterstützung holen muss. Dennoch versuche ich mich nun noch einmal eigenständig zu befreien und das vermeintliche Risiko, welches mir meine Vorstellungen und Befürchtungen aufzeigen, einzugehen.

Da ich auf Ihre Expertise baue, an dieser Stelle vielleicht eine Frage, deren Antwort für mich gewissermaßen der Startschuss ist, meine Ängste endlich zu überwinden. Muss ich mir zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken machen, wie ich mit meinem Sperma umgehe und ob ich auch wirklich alles ordnungsgemäß beseitigt bzw. ich mich ausgiebig mit Wasser und Seife gereinigt habe? Müsste ich mir überhaupt die Hände waschen, selbst wenn diese noch nass durch Sperma sein sollten? Eine Vorstellung, die ich nicht einmal im Ansatz wage auszuprobieren. Aber würde überhaupt eine Gefahr bestehen, selbst wenn ich direkt im Anschluss weiblichen Besuch empfangen würde? Natürlich stellt sich hierbei klar die Frage, wie soll dann das Sperma in die Vagina gelangen. Aber wie Sie sich sicher vorstellen können, haben meine Gedanken auch darauf glaubhafte Antworten, sodass der Besuch auch nach dem Kontakt die Toilette aufsucht und gewollt oder auch ungewollt sich das Sperma einführt.

Okay, meine vermeintlich einzelne Frage ist durchaus etwas umfangreich formuliert. Und ich könnte noch unzählige Weitere stellen, aber das würde nicht wirklich zielführend sein. Im Grunde wollte ich damit auch meine aktuelle Situation schildern, ohne allzu ausführlich werden zu wollen. Ich weiß, Sie werden mir nicht alle Ängste und Befürchtungen mit einem Satz nehmen können, aber vielleicht ist es dieser letzte Schubs den ich benötige, um endlich ins Handeln zu kommen. Nach langem Zögern bin ich nun gewillt, etwas zu ändern und ich wäre Ihnen für eine Antwort sehr dankbar. Vielen Dank.

Sofern möglich, machen Sie diese Nachricht bitte nur über das direkte Aufrufen der entsprechenden Nummer zugänglich. Sollte dies technisch nicht möglich sein, bitte ich Sie, die Nachricht nach einem Monat zu löschen.

Unsere Antwort

Du weisst bereits genau, dass deine Sorgen unbegründet sind. Du hast unsere Infotexte ja schon öfter gelesen. Ich schreibe es dir trotzdem nochmal: Eine Frau kann nur dann schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Spermienflüssigket direkt in ihre Vagina gelangen. Das ist beim vaginalen Geschlechtsverkehr möglich, oder auch bei einem Samenerguss direkt an ihrem Vaginaeingang. Das bedeutet, dass du dir die Hände nur dann waschen müsstest, wenn viel Sperma an ihnen ist und du sie direkt nach dem Samenerguss in eine Vagina einführen würdest. Das Sperma kann nicht einfach irgendwie unbemerkt in die Vagina einer Frau gelangen.

Ich finde es toll, dass du dein Problem erkannt hast und dass du es angehen und Lösungen finden möchtest. Und ich denke auch, dass dir das mit fachlicher Unterstützung leichter fallen würde. Zum Beispiel mit einer psychologischen Beratung oder einer Psychotherapie

In der Zwischenzeit möchte ich dich dazu ermutigen, die Erfahrung zu machen, dass du dir selbst weiterhelfen kannst. Denn du kannst lernen, auf dich selbst zu vertrauen und eine Lösung zu finden.

In vielen Fällen hilft das Wissen allein nicht weiter. Es braucht vielmehr, dass du neu auf die Sache schaust. Du schaust dann nicht mehr voller Sorgen drauf sondern realistisch. Was hilft dir dabei, dass du realistisch drauf guckst? Wie übst du dich darin? Demnach könntest du sorgenfreier handeln. Dabei lernst du, wie du die Situation einschätzen und bewältigen kannst.

Du weisst wahrscheinlich schon, dass deine Angst irgendwie überrissen ist. Vielleicht suchst du nach immer neuen Möglichkeiten, wie etwas Schlimmes eintreten könnte. Dabei weisst du, dass das eigentlich völlig unwahrscheinlich ist. Du willst die Angst besiegen? Dann lerne, dich selbst zu beruhigen. Ausatmen ist der schnellste Trick, dich zu beruhigen. Ich empfehle dir dazu unsere Texte Bauchatmen belebt und beruhigt und Wie beruhige ich mich selbst?. Es gibt viele weitere Tipps und Wege, Angst zu überwinden. Schau dich doch auch mal auf Websites um mit Tipps zur Angstbewältigung, zum Beispiel bei der Deutschen Angst-Hilfe.

Leider können wir die Nachricht nicht nur über das direkte Aufrufen der Nummer zugänglich machen, aber deine Frage wird nur einen Monat lang online bleiben.

 

 

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Frage Nr. 39566 von 18.03.2025

Ich habe eine etwas spezielle Frage. Ich bin weiblich und 25 Jahre alt.Ich hatte immer schon irgendwie das Gefühl anderst/speziell zu sein. Ich habe in einem Interview gesehen, wie ein Mensch über seine psychische Erkrankung gesprochen hat. Die Person meinte nur wenige Menschen, welche diese Erkrankung auch haben, verstehen ihn. Ich fühlte mich magisch von ihm angezogen, obwohl ich nicht wie er psychisch krank war. Ich weiss nicht, ob ich plötzlich sein Leiden und mein eigenes Leiden sah und mich deshalb magisch angezogen fühlte. Ich fühlte als würde er mich verstehen und mich sehen. Ich habe in meinen letzten beiden Beziehungen mit Männern zu tun gehabt, welche mich teilweise ignorierten und dann mir wieder Aufmerksamkeit schenkten. Einer dieser beiden Männer sah irgendwie mein Leiden und meine Schwachstellen. Er sah meine Verletzungen und meine Wunden. Ich denke, es hat damit zu tun, dass mir irgendetwas bewusst wurde und ich mich mit ihm identifizieren konnte. Ich denke, dass es daran liegt, dass ich vermutlich eine nicht ganz einfache Kindheit hatte und mir dies nicht immer ganz bewusst ist. Ich denke, dass der Mann im Interview auch eine erhöhte Sensibilität hat. Mir wird dies häufig auch gesagt, dass ich dies hätte. Denkst du das meine Hypothese stimmt?

Unsere Antwort

Ich finde, du hast das schon gut reflektiert: Du hast Ähnlichkeiten zwischen dir und diesem Mann im Interview gespürt, vermutlich weil ihr euch beide oft unverstanden und „anders“ fühlt. Zu merken, dass jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, wie man selbst, kann ein Gefühl von Anziehung und Verbundenheit schaffen.

Ich denke, dass du auf dem richtigen Weg bist, wenn du den Zusammenhang mit deiner Kindheit suchst. Vermutlich hast du recht, dass deine Gefühle etwas damit zu haben, was du als Kind erlebt hast. Vielleicht interessieren dich unsere Texte dazu: 

Ich würde mir für dich wünschen, dass du das alles auch mit einer professionellen Person mal in Ruhe herausfinden und besprechen kannst. Daher empfehle ich dir, dass du dir eine psychologische Beratung oder Psychotherapie suchst. Schau mal in unsere Link-Liste dazu, such im Internet nach Beratungsstellen oder sprich deine Hausärztin darauf an, wie du sowas finden könntest.

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Frage Nr. 39564 von 18.03.2025

Hei ich habe eine Frage ich habe unter meinen Geschlecht teil(m)
So komische weisse Punkte ich weiss nicht was das ist und nicht wie lang ich die schon habe. Kann ich etwas dagegen machen

Unsere Antwort

Ich verstehe nicht genau, was du mit "unter" meinst.

Wenn du kleine weisse Veränderungen am Rand der Eichel oder auch auf der Eichel hast, könnte das eine Papillosis glandis sein. Wenn du sie am Penisschaft oder der Vorhaut hast, könnte es sich um heterotope Talgdrüsen handeln. Bei diesen beiden Dingen muss und kann man nichts machen, das ist normal.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob es das ist, solltest du es von eine*r Urolog*in anschauen lassen. Es könnte sich auch um Feigwarzen (Conylomata acuminata) handeln, die du behandeln lassen solltest. Oder es könnte auch eine andere Hauterkrankung sein.

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Frage Nr. 39563 von 18.03.2025

wie komme ich mit Aggressionen klar

Unsere Antwort

Ist deine Frage, wie du mit deinen eigenen Aggressionen klarkommen kannst, oder geht es um die Aggressionen anderer dir gegenüber?

Wenn es um deine eigenen Gefühle geht, können dir diese Texte weiterhelfen:

Wenn es um die Aggressionen anderer geht, dann schau dich doch mal im Kapitel Gewalt in Beziehungen und in der Familie: Was tun? um.

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Frage Nr. 39561 von 18.03.2025

Hallo meine frage ist wieso meine Freundin ist nie wirklich geil auf sex ist und beim sex dann merkt sie auch nicht soviel, für sie ist es teilweise langweilig sie stöhnt nicht und merkt nur wenig gutes empfinden. Das einzige ist Klitoris das sie da zum Höhepunkt kommt und ihr gefällt.

Unsere Antwort

Du schreibst nicht, welches Geschlecht du hast. Ich vermute, dass du ein Mann bist.

Es ist bei sehr vielen Frauen so, dass ihnen das Berühren der Klitorisspitze sehr gefällt und sie so zum Orgasmus kommen. Den Geschlechtsverkehr mit Penis in der Vagina finden sie zunächst nicht so spannend. Das liegt an der sexuellen Lerngeschichte. Die meisten Frauen erkunden ihre Vagina kaum. Das ist anders als bei Jungs, die ihren Penis häufig in die Hand nehmen. Deshalb ist es auch verständlich, dass sie wenig spürt in der Vagina.

Möglicherweise ist es auch so, dass deine Freundin mehr Zeit braucht, um in Stimmung zu kommen. Schau dazu bitte in unseren Text Haben Männer und Frauen verschieden viel Lust auf Sex?

Wenn ich dich richtig verstehe, würdest du dir wünschen, dass deine Freundin den Geschlechtsverkehr mit dir mehr geniessen kann. Stimmt das? Weiss sie das?

Wir haben mehr Lust auf das, was uns Freude bereitet. Wenn deine Freundin also viel angenehmes und sexuell erregendes erlebt beim Sex, hat sie auch eher Lust darauf. Und das könntest du gemeinsam mit ihr herausfinden.

Falls du dir dabei Unterstützung wünschst, schreib uns einfach wieder. In der Zwischenzeit empfehle ich dir unseren Text Tipps zum Umgang mit Partner*innen bei Lustlosigkeit.

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