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Fragen & Antworten:
Sexualität

Frage Nr. 38451 von 18.06.2024

Muss man wenn man Sex haben möchte sich geil im Körper fühlen und sich körperlich attraktiv finden?

Ich vermute das ich das wichtigste. Nur so finden Frauen einen Sexuell attraktiv

Warum sonst sollte eine Frau jemanden Sexuell finden. Was ich auch oft gemerkt habe habe (Durch Freundeskreis). Frauen haben oft was mit sehr großen und sehr muskelösen Männern. Die Frauen denken dann sie werden sehr dominiert und "zerstört" im Bett. Das haben die halt gesagt...

Ich bin weder Große noch habe ich einen Großen Penis. Größere Körpergröße wäre mir egal, aber ein kleiner Penis ist sehr schwierig...

Ich habe halt die Erfahrung gemacht, wenn man extrem gut aussieht Körper und guten Style hat, dann läuft das mit dem Frauen automatisch gut.

Wenn man nicht gut aussieht, dann haben Frauen einfach keine Interesse.

Aus meinem Freundeskreis sehen 2 extrem gut aus und die machen wirklich nichts und Frauen machen den ersten Schritt etc..

Als muss man einfach extrem fit und gut aussehen dann läuft das auch mit dem Sex mit Frauen? An extrem Übergewichtiger wird extrem selten bis gar kein Sex haben und sehr sehr viel Zeit investieren für eventuell mal 1 mal für alle paar Jahre Jahre, wobei jemand der extrem extrem gut aussieht es extrem leicht haben wird Frauen mit wenig Zeit bis keine Zeit und dafür viel und regelmäßig Sex.

Also ist die Lösung extrem gut Körperlich und guten Style zu haben um an Sex zu kommen. Und einen sehr großen Penis, dann bleiben die Frauen auch und wollen immer öfter Sex haben.

Kann man sich denn den Penis verlängern lassen? + 7 bis 8 cm? Dann wäre mein Penis auch endlich auch mal groß, dann ist man auch viel Selbstbewusster und kommt eher an Sex

Unsere Antwort

Die Idee, dass eine Traumfigur, ein Muskelpaket oder ein grosser Penis dich bei Frauen wirklich erfolgreicher machen, ist falsch. Denn die machen dich nicht zu einem besseren Menschen. Und eigentlich sind Menschen gerne mit Menschen zusammen - nicht mit perfekt geformten Objekten. Um dich für Frauen attraktiver zu machen, spielen verschiedene andere Dinge eine Rolle. 

Zum einen hilft es, eine selbstsichere Ausstrahlung zu entwickeln. Deine Ausstrahlung spiegelt wider, wie du dich selbst siehst. Dabei spielt es keine Rolle, wie du aussiehst oder zurechtgemacht bist. Wenn du findest, dass du interessant, attraktiv, sexy und liebenswert bist, dann zeigst du das auch anderen. In diesem Text erfährst du, wie du an deiner Ausstrahlung arbeiten und dich interessanter und attraktiver machen kannst. 

Du kannst auch lernen, deinen Körper sexuell attraktiv zu finden, ihn als «heiss» oder «geil» zu geniessen, dich in deiner Haut als sexuelle Person wohl zu fühlen und liebenswert zu finden. Man nennt das sexuelle Selbstsicherheit. Dann trittst du stolz und selbstbewusst auf und zeigst dich anderen gern sexuell attraktiv. Die anderen sehen dich auch so. Dabei ist es ganz gleich, wie dein Körper aussieht. Wenn du sexuelle Selbstsicherheit ausstrahlst, sind deine Körperform, Grösse oder allgemein dein Aussehen oft nebensächlich. In diesem Kapitel findest du viele verschiedene Übungen, die dir dabei helfen, dich besser und sicherer in deinem sexuellen Körper zu fühlen. Ausserdem interessiert dich vielleicht auch dieser Text darüber, wie du dich in deiner Haut als Mann wohler fühlen kannst.

Deine Einstellung anderen gegenüber ist ebenfalls wichtig. Siehst du die anderen als interessante Menschen? Oder sind sie für dich Mittel zum Zweck? Müssen sie für dich eine Rolle erfüllen? Lässt du dich von Vorurteilen lenken? Oder hast du wirklich offene Augen für sie? Interessierst du dich für ihre Probleme, Sorgen, Wünsche, Träume? Wenn du ein echtes Interesse für andere Menschen entwickelst und dich offen und respektvoll verhältst, dann fühlen sie sich in deiner Gegenwart besser, sind lieber mit dir zusammen und machen lieber Dinge mit dir.

Schau dir doch auch mal unser Kapitel mit Tipps fürs Dating und Verführen an. Dort haben wir genau beschrieben, wie du eine Frau für dich gewinnen kannst. 

Ausserdem möchte ich dir das Buch “Klappt’s?” von Michael Sztenc empfehlen. Dieses Buch hilft dir gezielt bei diesen Punkten. Damit hilft es dir, eine selbstsichere Männlichkeit von innen heraus zu entwickeln, so dass du nicht auf einen äusseren Panzer aus Muskeln angewiesen bist.

Was die verschiedenen Methoden zur Penisvergrösserung bringen, schreiben wir in diesem Text. Ich empfehle dir, dass du diesen Text aufmerksam liest und die verlinkten Übungen regelmässig machst. Dann wird sich dein Penis grösser anfühlen, du wirst geschickter mit deinem Penis und freundest dich mehr mit ihm an.

Diese Antwort gilt auch für Frage 38452.

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Frage Nr. 38444 von 17.06.2024

Hallo,
Ich bin weiblich und 20 Jahre alt. Bevor ich von meinem Problem berichte, wollte ich mitteilen dass ich bereits einen Frauenarzt Termin habe. Allerdings erst in 5 Wochen. Mein Problem ist es, dass ich oftmals leichte Erregung spüre, wenn ich meine Beine zusammendrücke. Am allermeisten passiert es, wenn ich meine Oberschenkel zusammendrücke, dann pocht es in meiner Scheide und es fühlt sich so an, als würde man mastrubieren. Es fühlt sich schön an. Allerdings, ohne sexuell erregt zu sein. Ist das normal? Meine erste Sorge war es, dass ich am restless genital Syndrom leide, aber grundlos erregt bin ich nie, nur wenn ich dass mit den Beinen mache. Könntet ihr mir da eventuell helfen? Der Frauenarzt hat schonmal drauf geguckt aber nichts gefunden. Herzlichen Dank!

Unsere Antwort

Du beschreibst, dass deine Vagina pocht und es sich so anfühlt als würdest du masturbieren. Das ist körperliche sexuelle Erregung. Dein sexueller Erregungsreflex wurde ausgelöst.

Es ist normal, dass es dich erregt, wenn du die Beine stark anspannst und zusammendrückst. Auch wenn diese Erregungstechnik nicht so bekannt ist, ist sie dennoch weit verbreitet. Lies dazu bitte unseren Text Sexuelle Erregung mit Druck und Muskelspannung.

Sexuelle Erregung kann völlig unterschiedlich erlebt werden. Du schreibst, dass du dich nicht sexuell erregt fühlst, vielleicht meinst du damit, dass es sich zwar schön, aber nicht lustvoll anfühlt.

Schau mal, was du noch in diesem Text über sexuelle Erregung lernen kannst.

Ich hoffe, meine Antwort hilft dir, dein Erleben besser einzuordnen.

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Frage Nr. 38436 von 14.06.2024

Hallo Lilli,
meine Freundin hat im Job eine Führungsposition und muss sehr viel Verantwortung übernehmen. Nun hat sie mir erzählt, dass sie sich beim Sex genau das Gegenteil wünscht. Dort möchte sie nicht herrschen, sondern beherrscht werden. Sie meinte, es macht sie geil, wenn ich sie dominiere und wenn ich mich über ihr "nein" hinwegsetze und mich durchsetze. Ich möchte ihr ihren Wunsch gerne erfüllen, habe mit ihr auch schon ein Codewort abgesprochen: wenn sie das sagt signalisiert sie mir, dass ich sofort aufhören soll, sodass nicht ihr Nein während dem Sex über Konsens entscheidet, sondern ihr Codewort.
Meine Angst ist nun folgende: ich habe gehört, dass Alexa, Siri, WhatsApp und wie die alle heißen alles im Raum ständig belauschen und mitschneiden und es dann Tonaufnahmen geben könnte, welche für nicht eingeweihte den Eindruck machen könnte, dass ich etwas gegen ihren Willen mache (was ja aber dann nicht der Fall wäre) und mir WhatsApp die Staatsanwaltschaft vorbeischicken würde.
Ist so etwas wahrscheinlich? Und falls so eine Aufnahme abgefangen und in falsche Hände gerät, dürfte die Tonaufnahme überhaupt verwendet werden, um mich zu diskreditieren ?(z.b. von Dritten, um meine Freundin und mich später unter Druck zu setzen, denn sie hat viele Neider auf der Arbeit und nicht alle kommen damit klar, dass die Vorgesetzte eine Frau ist).
Ich möchte ihr so gerne ihren sexuellen Wunsch erfüllen, aber eben auch auf der sicheren Seite sein, dass mir später niemand ans Bein pissen kann.

Unsere Antwort

Was genau diese Dienste aufnehmen und speichern, können wir dir nicht sagen. Genauere Informationen findest du in den jeweiligen Datenschutzerklärungen. Eigentlich sollten sie nur mit ihrem Code-Wort aktiviert werden. Da aber das Sprachverständis der Dienste trainiert werden muss, werden wohl Aufnahmen gemacht. Wenn du sicher sein willst, dass der Deinst nicht aktiviert wird, schalte vor dem Sex an deinen Smart-Geräten das Mikrofon aus oder deponiere die Geräte in einem anderen Raum. Dass Alexa din Kontakt zur örtlichen Staatsanwaltschaft steht, ist wohl nicht möglich. 

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Frage Nr. 38418 von 12.06.2024

wie kann ich selbst befriedung spannder machen beim baden ich habe keinen zugriff auf sextoys oder gleitgel ich bin männtlich 16

Unsere Antwort

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du deine Selbstbefriedigung beim Baden spannender machen kannst. In diesem Text gibt es viele Tipps, wie du deine Selbstbefriedigung gestalten kannst. Und in diesem Text findest du Ideen, was du als Gleitmittel verwenden kannst. Bei Öl in der Badewanne lohnt es sich, ein bisschen Milch mit reinzugiessen, dann vermischt sich das Öl besser mit dem Wassser.

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Frage Nr. 38412 von 12.06.2024

was bedeutet pansexuell?

Unsere Antwort

Pansexuelle Menschen begehren andere Menschen unabhängig von deren Geschlecht. («pan» kommt aus dem Griechischen und heisst so viel wie «gesamt», «umfassend» oder «alles».) Die Begriffe «bisexuell» und «pansexuell» überschneiden sich, bedeuten aber nicht genau das Gleiche. Pansexuelle Menschen stellen die Annahme in Frage, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Sie sind nicht auf Männer oder Frauen begrenzt. Wie alle anderen Menschen schauen sie, ob sie sich mit einer Person etwas vorstellen können. Für sie spielt die Frage des Geschlechts aber keine grosse Rolle. Sie sind genauso offen für trans, nicht-binäre oder intergeschlechtliche Menschen. In diesem Text erfährst du mehr über die verschiedenen sexuellen Orientierungen. 

Diese Antwort gilt auch für Frage 38413 und Frage 38414.

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Frage Nr. 38406 von 11.06.2024

Hallo liebes Lilli Team,
ich habe schon viele Texte von Euch gelesen und Übungen wir Beckenschaukel und Atmen eifrig gemacht. Täglich einige Minuten.
Ich bin männlich und 62 Jahre alt.
Meine Frage ist bzw mein Problem, ich hatte weit über 10 Jahre keinen Verkehr mehr und habe seit meiner Jugend immer wieder Pornos konsumiert und ja leider auf die gleiche Weise onaniert. Auch in meiner letzten Beziehung ohne Verkehr lief es so ab, da ich es mir dann immer final selber gemacht habe, leider auch immer gleich.
Nun habe ich ein neue liebevolle Partnerin mit der ich auch, zumindest für sie, wenn mein Penis denn stehen bleibt, schöne Verkehr habe wo sie herrlich zu Orgasmen kommt. Ja nur leider komme ich nicht, heisst kann nicht in ihre Vagina spritzen was wir uns beide wünschen. Oft wird mein Penis wieder in der Vagina relativ schnell schlaff obwohl ich davor richtig heiß war. Wie lange und oft braucht es das Beckenschaukel Training bzw das Atmen und die Berührung in ihrer Vagina bis ich das in meinem Gehirn drin habe. Habe dazu Eure sehr guten Texte gelesen. Ich bekomme auch beim Beckenschaukel Training oder Atmen keine Erektion, die stellt sich dann später oder morgens ein.
Auch wenn ich nun empfohlene alternative Pornos schaue, mach ich bewusst extrem selten, bekomme ich oft keinen Steifen bzw nur kurzzeitig. Was soll ich verbessern, üben oder dauert es eben länger bis es bei mir durch diese lange Onanierzeit wirkt und ich wieder in eine Vagina spritzen kann?
Gibt es neben Beckenschaukel, Atmen und PC Muskeltraining weiter Dinge die ich tun kann oder eben Geduld und Geduld. Das ist mental nicht so einfach, wir bzw ich will aber mein Penis noch nicht. Vielen Dank.

Unsere Antwort

Schön, dass du mit unseren Texten trainierst!

Damit du die sexuelle Erregung gut aufbauen und intensivieren kannst, brauchst du Muskelspannung. Du hast höchstwahrscheinlich gelernt, deine sexuelle Erregung durch anhaltende Muskelspannung zu intensivieren. Schau doch mal in diesem Text über Techniken der sexuellen Erregung nach, wo du dich da einordnest. Die Kunst ist, das zu einem Wechselspiel aus höherer Anspannung und weniger hoher Anspannung werden zu lassen. So ist die Durchblutung des Beckens besser. Das ist besonders in deinem Alter wichtig, denn der Testosteronwert ist nicht mehr so hoch und die Gefässe sind nicht mehr die gleichen wie früher. Für die Durchblutung sind sind die Beckenschaukel, die Bauchatmung und das Spiel mit den PC-Muskeln super.

So wie du jetzt übst, klingt das danach, dass du alles, was du sexuell gelernt hast, auf die Seite stellen möchtest, und etwas ganz neues übst. Da ist es normal, wenn die sexuelle Erregung ausbleibt. Das ist einfach zu viel Neues. Es ist sinnvoll, das zu machen, wenn du die Beckenschaukel besser lernen möchtest und wenn du lernen möchtest, deinen Penis besser zu spüren. Zusätzlich ist es gut, wenn du auch davon ausgehst, was du sexuell gelernt hast, und das bei der Selbstbefriedigung allmählich ausweitest. Wir beschreiben das in diesem Text über das Üben. Überleg dir wie du deinen Körper, deine Hände etc. genau einsetzt. Wie kannst du deine Technik über kurze Momente "stören" (mit weniger starker Reibung, weniger Druck, mehr Körperbewegung etc.)?

Ich würde dir die Pornos übrigens nicht verbieten. Sie sind für dich heute noch eine wichtige Erregungsquelle. Ich empfehle dir, dass du sie beim Üben immer in deiner Nähe hast, so dass du dir die sexuelle Erregung zurückholen kannst. Du kannst also einen Porno laufen lassen, aber die Augen zumachen und dich auf deinen Körper und deine Fantasie konzentrieren und zwischendurch wieder hinschauen. Das beschreiben wir auch in unserem Text über das Üben.

Es könnte auch eine gute Idee sein, zusätzlich zum Üben PDE-5-Hemmer zu nehmen. Das solltest du dir ärztlich verschreiben lassen. Mehr zu PDE-5-Hemmern erfährst du in diesem Text.

Schau mal, ob dich das weiterbringt. Sonst schreib uns einfach wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 38403 von 11.06.2024

Rückmeldung zu 38365

Hallo Zusammen
Dass kein Missverständnis entsteht, ich mache das freiwillig, also ich steh da schon drauf. Vor dem Analsex mache ich eine Spülung und nimm 1 Immodium.

Aber mit Eurem Hinweis werde ich vorsichtiger sein, bzw. könnte er ein Kondom verwenden und vor dem blasen entfernen, dann ist zwar der Kick weg aber ich bin auf der sicheren Seite. Danke Euch.

Unsere Antwort

Vielen Dank für deine Rückmeldung. Schön, dass wir dir helfen konnten.

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Frage Nr. 38394 von 09.06.2024

Hey, ich bin weiblich, 17 Jahre (fast 18) und seit mehr als anderthalb Jahren in einer Lesbischen Beziehung. Meine Freundin ist zwei Monate älter als ich und wir sind einanders erste Beziehung.

Was Sex angeht waren wir sehr unerfahren, sind aber mittlerweile ziemlich gut darin, finde ich. Ich kriege meine Freundin sehr einfach zum Kommen, bin aber selbst noch nie gekommen. Unsere Beziehung ist sehr gut, also ich glaube, dass die emotionale Basis auf jeden Fall da ist. Wir haben es auch schonmal mit einem Satisfyer ausprobiert was mich zwar erregt, aber nicht zum Höhepunkt bringt. Und auch wenn ich es alleine mit Selbstbefriedigung versuche, komme ich nicht viel weiter.

Ich denke, es liegt daran, dass ich zu vefkopft bin, aber mittlerweile frustriert es mich schon ein wenig und ich würde gerne wissen, ob ich etwas tun könnte. Könnt Ihr mir weiterhelfen?

Unsere Antwort

Ja, es gibt vieles, was du tun kannst. Wir haben dazu einige Texte geschrieben. Lies sie dir mal in Ruhe durch und probiere die Übungen aus, die wir beschreiben. 

  • In diesem Text, lernst du, wie sexuelle Erregung funktioniert. 
  • In diesem Text, erfährst du, was ein Orgasmus eigentlich ist.
  • In diesem Text kannst du Gründe nachlesen, warum du nicht zum Orgasmus kommst.
  • Und in diesem Text findest du Tipps, wie du von der Erregung zum Orgasmus kommen kannst.

In jedem Text findest du auch viele Links zu weiteren Texten. Ausserdem empfehle ich dir das Buch «Coming Soon» von Dania Schiftan.

Wenn du noch Fragen hast oder trotzdem nicht weiterkommst, schreib uns gerne noch einmal. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage wieder mit an. 

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Frage Nr. 38388 von 07.06.2024

Nach der Geburt unseres Kindes fällt es mir schwer sexuelle lust aufzubauen und wenn wir dann zu sache kommen ist mein steh vermögen schlecht.

Geht das nur mir so?
Meine frau hat durch die schwangerschaft zugenommen. Wie sag ich ihr am besten das ich sie schlanker atraktiver fande.

Unsere Antwort

Wie lange ist die Geburt eures Kindes her? Wie oft hast du seither erlebt, dass das Aufbauen von Lust auf Sex miteinander schwieriger ist als früher? Wie oft hast du erlebt, dass dein Penis nicht erigiert ist? Und wie war es eigentlich vorher?

Unsere Sexualität kann wacklig werden, wenn eine grosse Veränderung kommt.

Die Geburt eines Kindes ist ein stark veränderndes Ereignis für jede Liebesbeziehung. Es gibt vieles, worauf ihr euch jetzt einstellt. Eure Sexualität neu zu entdecken, kann in dieser Zeit auch eine Rolle spielen. Das ist bei vielen Paaren so.

Du kannst deine Sexualität auf stabilere Beine stellen, sodass sie von Veränderungen von aussen nicht so leicht aus dem Gleichgewicht kommt. Dafür ist es eine gute Idee, ein möglichst breites Menü an sexuellen Erregungsquellen aufzubauen und zu pflegen.

Überschrift: Was erregt mich sexuell? Text: Jede Person kann lernen, die unterschiedlichsten Dinge sexuell erregend zu erleben.  Darunter ein Bild von einem Mann und einer Frau, die im Sitzen Sex haben. Um sie herum sind kleine Kästchen abgebildet, in welchen steht: Sexspielzeuge, Fantasien, Pornos, Bilder, Gedanken, Objekte, Atmung, Bewegung, Geschichten, Berührungen, Spiel mit den Muskeln.

Offenbar war der schlanke Körper deiner Frau bisher eine wichtige Quelle für deine sexuelle Erregung. Sie hat vor kurzem euer gemeinsames Kind geboren und ihr Körper hat sich dadurch verändert. Was kannst du heute schönes an ihr entdecken? Was gibt es noch, was dich an deiner Frau anzieht?

Schreib uns gern wieder und beantworte die Fragen oben. Dann können wir dir noch besser helfen. In der Zwischenzeit empfehle ich dir auch unseren Text Warum habe ich (manchmal) Probleme mit der Erektion?

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Frage Nr. 38387 von 07.06.2024

Hallo :)
Ich (w28) leide unter Vaginismus. Mein Partner und ich haben vor ein paar Tagen mal versucht, bei mir anal einen Finger (mit viel Gleitgel) einzuführen. Zu meiner Überraschung war das ein Unterschied wie Tag und Nacht dazu, wie es sich anfühlt, etwas in die Vagina einzuführen. Es hat sich zwar auch nicht besonders erregend angefühlt, aber es war überhaupt kein Schmerz da, kein Gefühl dass überall alle Muskeln zu fest sind. Klar, "eng" ist es im Poloch auch, aber ich konnte da viel einfacher locker lassen und es war einfach NULL schmerzhaft.
Warum schreibe ich euch das jetzt? Naja, bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass meine ganze Beckenbodenmuskulatur zu verspannt ist.
Nun frage ich mich aber, ob das überhaupt der Fall ist? Denn warum soll das sonst im Po so anders sein, wo der Beckenboden doch genauso beteiligt ist.
Hat das dann überhaupt was mit der Beckenbodenmuskulatur zu tun?
Danke fürs Lesen :)

Unsere Antwort

Ich arbeite als Sexualtherapeutin immer wieder mit Frauen, die einen Vaginismus haben und keinen vaginalen Geschlechtsverkehr haben können, für die aber die Aufnahme eines Fingers oder des Penis in den Anus kein Problem ist. Der Beckenboden besteht aus mehreren Muskeln. Der Schliessmuskel der Vagina und der Schliessmuskel des Anus sind voneinander getrennt. Das heisst, es kann eine Verkrampfung im Vaginalmuskel ausgelöst werden, während der Analmuskel entspannt bleibt. Du kannst lernen, deine verschiedenen Beckenbodenmuskeln zu beeinflussen. Lies hierzu mal diesen Text.

Ich finde es toll, dass du mit deinem Freund verschiedene neue Dinge ausprobierst. So lernst du deinen Körper und seine Reaktionen immer besser kennen. Hier gibt es noch mehr Tipps und Übungen für zu zweit.

Vaginismus kann erfolgreich behandelt werden. Wenn du mit unseren Tipps und Übungen nicht weiterkommst, empfehle ich dir eine Sexualtherapie, zum Beispiel bei einer:m in Sexocorporel ausgebildeten Therapeut:in.

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Frage Nr. 38378 von 06.06.2024

Hallo ich bin M
Und habe eine Frage
Ich bin süchtig nach

Masturbation und wollte fragen was ich dagegen tun kann

Unsere Antwort

Wieso meinst du, dass du süchtig bist? Vielleicht interessiert dich dieser Text darüber, wieviel Selbstberiedigung normal ist. Viel Selbstbefriedigung, und grosse Lust auf Selbstbefriedigung sind nicht das gleiche wie Sucht. Die Häufigkeit, mit der du dich selbst befriedigst, ist nicht ausschlaggebend dafür, ob dein Verhalten dranghaft ist. Das ist es nur dann, wenn du das Gefühl hast, nie genug zu bekommen, und du dadurch wichtige Dinge im Leben vernachlässigst. Wenn du dieses Gefühl hast, dann findest du in diesem Text Hinweise darauf, wie du mit dem Drang, zu masturbieren, umgehen kannst.

 

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Frage Nr. 38377 von 06.06.2024

Liebes lilli-Team,
ich habe eine komische Frage, ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich sie stellen soll. Falls sie hier irgendwie unangemessen ist, könnt ihr sie auch gerne kürzen oder vielleicht wäre auch eine Trigger-Warnung angebracht?
Ich (männlich, 29) bin in einer sehr liebevollen und schönen Beziehung mit einem Mann. Ich vertraue ihm sehr, ich habe das Gefühl, mit ihm über alles reden zu können und vielleicht auch das erste Mal in meinem Leben eine Beziehung zu haben, die sich sehr sicher und gleichzeitig sehr intensiv anfühlt. Wir haben in letzter Zeit manchmal BDSM-Sex, bei dem er mir gegenüber sehr dominant auftritt, was mich wirklich krass erregt. Das alles fühlt sich auch sehr sicher an und ist mit viel Kommunikation verbunden.

Was mich daran aber irgendwie irritiert und auch beunruhigt, ist, dass ich in meiner Kindheit Gewalt erfahren habe. Ich war lange in Therapie deswegen und hab das alles so weit das eben geht aufgearbeitet (bin zurzeit aber nicht mehr in Behandlung). Als Kind war ich nach außen stark und extrovertiert und hatte das Gefühl viel Verantwortung zu tragen in ziemlich schlimmen Familienverhältnissen, in denen ich eigentlich selbst Schutz gebraucht hätte. Auch jetzt würde ich mich als souverän wirkende Person beschreiben und kann es eher schlecht aushalten, wenn sich jemand um mich kümmert oder ich sonst irgendwie in eine "schwache" Position gerate. Also fühlt es sich möglicherweise auch deswegen gut an, mich beim Sex "auszuliefern" zu können. Kann es trotzdem sein, dass es auch was mit den Gewalterfahrungen zu tun hat, dass mich BDSM-Sex so erregt?

Irgendwie finde ich das eine schlimme Vorstellung und ich habe seit ich darüber angefangen habe nachzudenken das Gefühl, ich darf diese Art von Sex eigentlich nicht genießen. So als wäre das irgendwie auch ein Rückschritt in meiner psychischen Entwicklung. Ich glaube, was mich so erregt an dem Sex, ist gerade die Kombi aus Erniedrigung, leichten Schmerzen und auf der anderen Seite Schutz und Geliebtwerden. So wie ich von meinem prügelnden Vater ja eigentlich auch geschützt und geliebt werden wollte. Uff, ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll, mir wird ein wenig schlecht dabei, diese Verbindung so zu ziehen und hier so aufgeschrieben zu sehen. Wahrscheinlich ist die Frage hier auch etwas fehl am Platz und ich sollte mir eher nochmal therapeutische Unterstützung suchen. Aber habt ihr dazu vielleicht trotzdem irgendwelche Ideen oder Denkanstöße aus sexualtherapeutischer Sicht? Vielen Dank

Unsere Antwort

Deine Frage ist hier richtig.

Da du dich währenddessen sicher fühlst und keine Flashbacks erlebst, scheinst du deine Erlebnisse von damals sauber in der Vergangenheit abgelegt zu haben. Ein Rückschritt in deiner psychischen Entwicklung ist das auf Basis dessen, was ich hier lese, nicht. Viel mehr erscheinst du mir wie ein mutiger Mann, der sich trotz der gewaltvollen Vergangenheit traut, sich auf dieses genussvolle sexuelle Erleben einzulassen.

Ich lese in deiner Frage, dass ihr etwas entdeckt habt, was dich sehr erregt und sich sicher anfühlt. Du geniesst diese Art von Sex.

Du hast bereits entdeckt, dass es Parallelen und Unterschiede gibt zwischen damals und heute. Ich lade dich dazu ein, dir die Unterschiede zwischen deinen Erfahrungen damals und deinen Erfahrungen heute noch klarer vor Augen zu führen.

Du könntest es dir zum Beispiel aufschreiben. Trenne dabei durch eine Linie klar zwischen damals und heute. Was sind die Unterschiede zwischen der Gewalt durch den Vater und dem BDSM Szenario? Was passiert, wenn du deinen Partner bittest, aufzuhören? Was ist damals passiert? Welche Art der Fürsorge ist da? Welcher Rahmen ist da? Wie hast du dich damals gefühlt und wie fühlst du dich heute? Was fällt dir sonst noch ein?

Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz dafür, dass BDSM-Vorlieben durch traumatische Erfahrungen ausgelöst werden. Lange Zeit wurde BDSM pathologisiert, also für krank erklärt. Dabei kann es eine sichere und einvernehmliche Erfahrung für alle Beteiligten sein. Aufgrund der langen Pathologisierung, ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen, so wie du, sich fragen: "Bin ich normal, wenn ich auf BDSM stehe?" Die Antwort ist ja: BDSM-Vorlieben sind eine von vielen möglichen sexuellen Präferenzen.

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Frage Nr. 38370 von 05.06.2024

ist im alter gut zu oraniren

Unsere Antwort

Selbstbefriedigung kann deine Sexualität bereichern. Auch im Alter. In diesem Text findest du einige Gründe, die für Selbstbefriedigung sprechen.

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Frage Nr. 38369 von 05.06.2024

Ich gabe die frage 38339 gestellt.
Ja es ist wahrscheinlich Scham. Ich habe auch schon probiert mit sexchats und den Sexportalen aufzuhören. Aber meine Erregung führt mich immer wieder dahin. Ich frage auch immer erst ob ich Bildet senden darf.

Unsere Antwort

Die Sexchats und Sexportale füttern deine sexuelle Erregung sehr gut. Deshalb ist es nachvollziehbar, dass du sie immer wieder nutzt. Gleichzeitig gewinnen die Sexchats und Sexportale immer mehr an Bedeutung für deine sexuelle Erregung, wenn du sie immer wieder nutzt. Denn unser Gehirn lernt durch Wiederholung. Schau dir dazu am besten mal unseren Text Wie funktioniert sexuelles Lernen? an.

Was möchtest du gerne erreichen? Möchtest du dich wohler fühlen damit, dass du die Sexchats und Sexportale nutzt? Oder möchtest du damit aufhören?

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Frage Nr. 38365 von 04.06.2024

Hi Zusammen, ich bin 19 und w. Ich schreib einfach direkt: Mein Freund steckt mir sein Schwanz während des Analsex jeweils in den Mund, also wie im Porno Ass to Mouth. Ich gehe davon aus, dass ich mir selber mit meinen eigenen Bakterien nicht schaden kann, stimmt das? Grüsse

Unsere Antwort

Als erstes würde ich dir empfehlen mal zu überlegen, ob du das auch wirklich möchtest. So wie du schreibst, hört es sich ein bisschen so an, als würde deinen Freund einen Porno nachspielen. Und du lässt es dir halt gefallen, weil du denkst, das ist normal oder du müsstest mitmachen oder so etwas in der Art. Ich kenne dich ja nicht, deshalb ist es nur eine Mutmassung aufgrund deines Textes. Lies bitte auch unser Kapitel über Analsex, denn es braucht Vorbereitungen damit du dir keine Verletzungen zuziehst.

Nun zu deiner konkreten Frage: normalerweise wird am Penis oder am Kondom nur wenig Kot vorhanden sein. Trotzdem gibt es natürlich Darmbakterien, die dort vorhanden sind. In der geringen Masse machen die eigenen Darmbakterien in der Mundhöhle normalerweise keine Probleme ausser wenn man Verletzungen im Mund hat oder immungeschwächt ist. Aber was du bedenken solltest, ist folgendes: es kann lokal um den Anus und im Enddarm auch krankmachende Keime geben, das könnte zum Beispiel HPV sein. Eine HPV Infektion bleibt lokal und breitet sich nicht im ganzen Körper aus. Du könntest dann aber durch den Penis auch dein "eigenes HPV" auch in die Mundhöhle übertragen bekommen.

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Frage Nr. 38363 von 04.06.2024

Hallo liebes Lilli Team!
Danke für eure Antwort auf meine Letzte Frage (38348) Hier ist meine Antwort auf eure Fragen.
Ich habe ja erwähnt das ich öfters diese „Anfallsartige“ Erregung habe. Ich erlebe diese Negativ da sie plötzlich und stark ist und sich anfühlt wie kurz vor dem Orgasmus und auch an unpassenden Situationen auftritt wie z.B beim Zug fahren oder einfach Wenn ich mit jemandem über ein neutrales Thema spreche und abgelenkt bin. Es ist relativ intensiv aber nur für ein paar Sekunden. Ich denke nicht, dass ich es als angenehm empfinden kann denn es löst Angst und manchmal sogar Panik aus. Manchmal habe ich auch noch schmerzen (ob das jetzt mit der Erregung zusammenhängt weiss ich nicht)
Selbstbefriedigung mache ich tatsächlich relativ häufig. Manchmal sogar täglich da ich denke das diese erregung später vielleicht nicht mehr auftritt aber das ist leider nicht so. Zu einer Entladung kommt es dann tatsächlich also bei der Selbstbefriedigung, die auch angenehm ist. Aber sie dauert nur wenige Sekunden das war schon immer So. Manchmal mache ich es sogar mehrmals hintereinander und bekomme dann auch mehrere Orgasmen.
Das erste mal habe ich es gemacht als ich 12 oder 13 war. Jetzt bin ich ja 16. Ich hatte noch nie Sex und möchte eigentlich momentan auch keinen und habe auch keinen Partner. Ich weiss nicht… momentan brauche ich sowas einfach nicht. Und ja ich habe auch sonst viel Angst und Stress. Ich hatte in letzter Zeit auch Magen-darm Probleme die mich extrem gestresst haben und kaum wurden sie besser kam das nächste Problem (diese ungewollte,starke wenn auch sehr kurze, aufdringliche und unpassende erregung) ich verstehe das man denken könnte das es schön ist aber für mich ist es mit Angst verbunden da ich Angst habe das es dann zu einem Dauerzustand wird und dass es nie mehr weg geht ich hatte vorher sowas ja auch noch nie ausser wie gesagt früher diesen Drang meine Klitoris zu reiben. Das war vor allem in Ruhe und in der Nacht. Ich weiss nicht mehr was ich tun soll…
Liebe Grüsse

Unsere Antwort

Danke für den Update. Das hilft mir sehr.

Ich wiederhole einen Satz aus meiner letzten Antwort, weil er so wichtig ist: Sexuelle Erregung kann sehr lustvoll erlebt werden, sie kann aber auch unangenehm erlebt werden – wie wir ja auch in unserem Text über sexuelle Erregung beschreiben. Denn sexuelle Erregung ist ein rein körperlicher Vorgang. Das Erleben der sexuellen Erregung passiert auf der Ebene der Wahrnehmung, der Gefühle und der Gedanken. Das Erleben der sexuellen Erregung kann völlig unterschiedlich sein – von "super lustvoll" über "neutral" bis hin zu "ganz schlimm".

Ich denke, deine zentralen Themen sind Angst und der Beckenboden. Sie hängen sehr miteinander zusammen: Angst und Stress gehen in der Regel mit einer erhöhten Beckenbodenspannung einher. Den meisten Menschen fällt das gar nicht auf. Es fällt uns noch eher auf, dass unsere Kiefer angespannt sind (obwohl man sich daran auch gut gewöhnen kann). Kiefer und Beckenboden sind nervlich miteinander verbunden. Achte mal, wie das bei dir ist. Magen-Darmprobleme können übrigens auch mit hoher Beckenbodenspannung zusammenhängen.

Ich gehe also davon aus, dass du grundsätzlich eine erhöhte Beckenbodenspannung hast. Der von dir beschriebene plötzliche und schnelle Erregungsanstieg kann durch hohe diese Spannung ausgelöst werden. Schau dir bitte diesen Text über sexuelle Erregung mit Druck und Muskelspannung an. Darin wird beschrieben, dass Frauen so die Erregung bis zum Orgasmus innerhalb von weniger als einer Minute steigern können – ohne sich dabei anzufassen. Und ich wiederhole, was ich schon in der letzten Antwort geschrieben habe: "Stress (Anspannung) und negative Aufmerksamkeit können sexuelle Erregung auch auslösen und fördern".

Und nun möchte ich dich auf ein Feedback verweisen, was eine Leserin deiner Frage/unserer Antwort diese Woche geschrieben hat. Ich zitiere sie hier:

"Hallo Lilli,
ich habe die Frage 38348. Ich wollte der Fragestellerin gerne antworten. Ich hatte das auch mal, mit genau denselben Ängsten. Es war ein total verspannter Beckenboden und mit spezieller Physiotherapie von außen und innen ging es weg!
Ich hoffe, das kann sie ein wenig beruhigen."

Eine Beckenbodenphysiotherapie, wie sie beschreibt, ist tatsächlich eine gute Idee. Der Beckenboden hat sein "Eigenleben" – du kannst lernen, das besser wahrzunehmen und zu beeinflussen. Da kann eine Beckenbodenphysiotherapie helfen. Du findest bei Pelvisuisse Therapeutinnen. Meinst du: Ist so eine Therapie für dich möglich? Als kleinen Einstieg empfehle ich dir auch unsere unsere Beckenbodenübungen.

Eine andere Frage ist die der Angst. Es ist interessant, sich zu fragen, warum sie so ein grosses Thema ist. Seit wann ist das so? Mal unabhängig vom Thema sexuelle Erregung? Angst ist ja eigentlich eine sinnvolle Emotion, die uns in Gefahren hilft. Problematisch wird es, wenn ständig Gefahr herrscht und die Angst nicht getröstet wird. Was wurde dir rund um den Umgang mit Angst beigebracht? Wie war/ist das bei dir im Elternhaus? Mir fällt auf, dass du deine Eltern nicht erwähnst. Wissen sie etwas von deinem Problem? Wieso nicht? Gern kannst du das nochmal schreiben.

Ich empfehle dir auch unsere Tipps zur Selbstberuhigung.

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Frage Nr. 38361 von 04.06.2024

Hallo Lilli,
ich habe die Frage 38348. Ich wollte der Fragestellerin gerne antworten. Ich hatte das auch mal, mit genau denselben Ängsten. Es war ein total verspannter Beckenboden und mit spezieller Physiotherapie von außen und innen ging es weg!
Ich hoffe, das kann sie ein wenig beruhigen.

Unsere Antwort

Danke für dein Feedback  laugh Ich leite es der Fragestellerin weiter. Sie hat diese Woche nochmal geschrieben.

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Frage Nr. 38356 von 04.06.2024

Hallo ich mann 34 habe im internet gelesen das es eine sextechnick aus Irland geben soll die Frauen in 5 minuten zum orgasmus mit squirten bringt und das es sogar mehrmals hintereinander möglich sei (multiple orgasmen). wie heißt diese sex technick und wie genau schrit für schrit wendet Mann die an???

Unsere Antwort

Wir kennen diese Sextechnik nicht. Es ist wirklich ein hoch gestecktes Ziel, Frauen innerhalb von 5 Minuten zum Orgasmus mit Squirten zu bringen und das mehrmals hintereinander.

Ich kenne den Hintergrund deiner Frage nicht. Bei mir taucht beim Lesen aber die Frage auf: Wieso möchtest du das erreichen?

Was springt für dich dabei raus, wenn du das kannst? Wie glaubst du, finden dich die Frauen dann? Und wie realistisch ist das? Welche Wünsche haben die Frauen, mit denen du Sex hast?

Daraus könnten sich interessante Erkenntnisse darüber ergeben, was du dir von Sex versprichst.

Vielleicht interessieren dich auch unsere Texte Multiple Orgasmen: Kann ich mehrmals kommen? und Woran merke ich, was der anderen Person beim Sex gefällt?

Diese Antwort gilt auch für Frage 38357.

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Frage Nr. 38348 von 02.06.2024

Hallo!
Ich bin weiblich und 16 Jahre alt. Ich habe schon länger ein Problem. Ich denke ich habe es das erste mal gemerkt als ich 12 oder so war. Da hatte ich beim normalen rennen plötzlich eine Art Orgasmus beziehungsweise Gefühl da unten. Am schlimmsten war es wenn ich gleichzeitig etwas schweres getragen habe.

Dann so als ich 13 oder 14 war hat es angefangen das es sich an meiner Klitoris so rastlos angefühlt hat. Ich hatte die ganze Zeit das Bedürfnis es zu reiben oder umherzugehen. Besonders Nachts. Dazumals hatte ich schon extreme Angst das ich unter dem Restless genital Syndrom leide. Dieses Kribbeln tritt etwa alle 5-7 Monate für einige Tage/ wochen (obwohl es zwischenzeitlich mal etwas weg geht am Tag) auf. In den 5-7 Monaten war es allerdings Komplett weg!! Bei Ablenkung wurde es besser.

Ich habe das Gefühl das Masturbation manchmal diese „Episoden“ auslöst.

Seid neustem habe ich aber eine art Erregung. Da kann es am Tag plötzlich vorkommen das ich eine Art „Erregung“ in der Klitoris oder auf dem Schamhügel spüre. Manchmal sogar im unterbauch oder im Rücken.Ich habe solche Angst das ich an dem „Persistent Genital Arousal Syndrome“ leide.

Ob RGS und PGAD das gleiche ist oder ob ich beides habe verstehe ich auch nicht. Ausserdem wird meine Vagina dann manchmal feucht. Und es hat wirklich null mit Lust oder Gedanken zu tun! Ärzte können mir nicht helfen und ich habe so eine Panik das es nie mehr weg geht!! Ich wäre dankbar wenn ihr mir sagen könntet was es sein könnte oder was ich tun kann.

Unsere Antwort

Es ist wichtig, dass du sehr gut verstehst, was sexuelle Erregung ist: eine Mehrdurchblutung in deinem Geschlecht. Die Erregung kann ansteigen und sich entladen. Wir reden dann von einer orgastischen Entladung. Dieses Geschehen hat nichts mit sexueller Lust zu tun – mit sexueller Lust ist das lustvolle Erleben der sexuellen Erregung gemeint. Anders gesagt: sexuelle Erregung kann sehr lustvoll erlebt werden, sie kann aber auch unangenehm erlebt werden. Und schliesslich ist es auch möglich, dass sie gar nicht wahrgenommen wird. Bitte lies dazu unseren Text über sexuelle Erregung.

Was macht aus, ob du die sexuelle Erregung angenehm oder unangenehm erlebst? Hier ist die Einstellung zur sexuellen Erregung sehr wichtig. Sandra Leiblum, die den Begriff Persistent Genital Arousal Disorder PGAD geprägt hat, hat festgehalten, dass es auch Persistent Genital Arousal PGA geben kann. Das ist anhaltende sexuelle Erregung, die aber überhaupt nicht als unangenehm erlebt wird, sondern als normal oder angenehm. Für Leiblum liegt die Störung nicht primär in der sexuellen Erregung, sondern vor allem auch im negativen Erleben der sexuellen Erregung.

Du beschreibst sexuelle Erregung und sogar etwas Orgasmus-ähnliches durchwegs als rein negatives Gefühl. Das scheint von Anfang an so gewesen zu sein. Ich frage mich, warum das so ist.

Der Erregungsreflex kann durch mechanische Reize, durch Muskelspannung, durch Gedanken oder auch "einfach so" ausgelöst werden. Mehrmals am Tag. Was bei dir besonders wichtig ist: Stress (Anspannung) und negative Aufmerksamkeit können sexuelle Erregung auch auslösen und fördern. Was du körperlich erlebt beschreibst, erscheint nach diesen Überlegungen eigentlich als normal. Wie fändest du das? Ich nehme PGAD ernst, aber ich sehe auch eine Gefahr in dieser Diagnose, denn sie kann dazu führen, etwas normales zu pathologisieren.

Sag dir bitte mal folgenden Satz: "Ich bin eine sexuell gesunde Frau, die gut erregbar ist. Ich möchte lernen, die sexuelle Erregung als angenehm zu erleben." Wie fühlt sich dieser Satz an? Was kommen dir dazu für Gedanken? Wie stehst du zu dir als sexueller Frau?

Mich interessiert auch: Wie oft machst du Selbstbefriedigung? Wie genussvoll erlebst du sie? Wie erlebst du einen Orgasmus? Kommt es beim Sex tatsächlich zu einer Entladung mit Entspannnung? Mehr zum Orgasmus erfährst du in diesem Text. Wie ist das in der Paarsexualität? Hast du schon sexuelle Erfahrungen mit anderen Menschen? Möchtest du sie?

Hast du, auch ausserhalb der Gedanken rund um die sexuelle Erregung viel Stress? Angst? Unangenehme emotionale Zustände? Ich habe Anspannung erwähnt als möglichen Förderfaktor der sexuellen Erregung. Ich möchte dir dazu zwei Texte nahelegen: Muskeln beim Sex sehr stark anspannen - Vor- und Nachteile und Wie beeinflusse ich meine Stimmung über den Körper?

Und schliesslich habe ich hier noch Tipps dazu, wie du besser mit deiner sexuellen Erregung klar kommen kannst.

Gern kannst du uns nochmal schreiben und diese Fragen beantworten. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 38346 von 02.06.2024

Hallo
Ich bin M30 und eigentlich dachte ich wäre hetrosexuell da ich nur sex mit frauen hätte kann sich die sexuell Orientierung noch ändern ? War mit einen freund der schwul ist feiern und wollte wissen wie es ist mit einen Mann sex zu haben . Er sagte dann er würde es mir zeigen er zog mir meine Hose aus und hat mir einen geblasen besser als jede freundin nach 10 min fragte er ob ich ihn ficken würde was ich auch tat , nach ca 5 min habe ich dann alles im.kondom gespritzt. Dann sagte er wäre jetzt dran und hielt mir seine penis vors Gesicht ich weissa nicht warum habe ich habe ihn dann auch in den Mund genommen und würde auch gefickt wo ich dann anfing zu stehen und auch nochmal gekommen bin. Am nächsten Morgen hätten wir nochmal oral und Analsex. Bin ich nun auch schwul oder bi da mir es gefallen hat ?

Unsere Antwort

Du hast eine aufregende sexuelle Erfahrung mit einem Freund gemacht. Das bedeutet nicht automatisch, dass du homosexuell bist. Dein Erlebnis lässt keine Voraussage zu, wie sich dein Liebes- und Sexleben weiterentwickeln wird.

Die sexuelle Orientierung kann sich ein ganzes Leben lang immer wieder verändern. Vielleicht findest du Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht sexuell anziehend. Oder deine körperliche und sexuelle Anziehung trifft nur auf diesen einen Freund oder diese eine Situation mit einem Mann zu.

Du selbst bist der Gestalter deiner Beziehungen und sexuellen Begegnungen. Lass dich dabei weiter von deinem inneren Gefühl leiten. Lies diesen Text, um noch mehr zu sexuellen Orientierungen und Erfahrungen zu erfahren. Informiere dich außerdem zum Safer Sex. Verhütung ist beim Sex mit Menschen aller Geschlechter wichtig, um dich/euch vor sexuell übertragbaren Infektionen zu schützen. 

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